Hirlanda - durch falschheit zu feir verdamte unschuld
Eine barockes Spektakel nach dem Legendenspiel von Johannes Udalricus von Federspill in einer Textfassung von Kristine Tornquist mit Musik von Jury Everhartz
14.,18. und 19. Mai 1998
Universitätskirche Wien
Toni Bernhart im Vorwort seiner Edition der Laaser Handschrift von 1791:
Die fast archetypische Faserung des Hirlanda-Stoffes spricht die ureigensten Fragen der Menschheit nach Gut und Böse an und nach dem Movens, das die Welt in Gang und zusammenhält. (...) Das Hirlanda-Spiel bietet uns klare Antworten auf grosse, fundamentale Fragen, ohne dass wir eingestandenermassen danach suchen. Dieser Anachronismus trifft den Zeitgeist. Und es fasziniert das Ferne und Fremde, das scheinbar so ganz und gar Unzeitgemässe an diesem ideengeschichtlichen Fossil, überbacken mit überbordender Opulenz, mit Überfülle an Form.



















