Oswald, Peter Ott, Bernhard Ott, Claudia Pabst, Daniel Padel, Donald Padilla, Marcelo Parizek, Denise Peer, Alexander Perisic, Zarko Perutz, Leo Petzer, Wolfgang Pfisterer, Leo Phettberg, Hermes Pichler, Matthias Piendl, Ellen Pilz, Ulla Pinheiro, Anderson Silva da Pircher, Hannes Benedetto Pistan-Zand, Mariagrazia Plaim, Dorothea Plangg, Nina Plank, Christiane Planyavsky, Peter Ploner, Erhard Pobenberger, Franz Polzer, Stephan Popov, Ljubomir Prawy, Marcel Preimesberger, Philipp Preinfalk, Gerald

Claudia Ott

Ott, Claudia

Orientalistin und Musikwissenschaftlerin.

Claudia Ott, Dr. phil., studierte Orientalistik in Jerusalem (1986-88), Tübingen (1988-92) und Berlin (1993-98) sowie arabische Musik in Kairo (1998-1999). Von 1993 bis 1998 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin zur Promotion an der Freien Universität Berlin. Seit 2000 ist sie Wissenschaftliche Assistentin am Seminar für orientalische Philologie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Sie ist außerdem für den Rundfunk als Autorin und Übersetzerin tätig. Claudia Ott ist Mitglied mehrerer internationaler Ensembles für orientalische Musik und arrangiert Programme mit Musik und orientalischer Literatur. Als Musikerin, Übersetzerin und Moderatorin arbeitete sie u.a. mit Günter Grass, Ingo Schulze, Mahmud Darwish, Muhammad Munir und Gamal al-Ghitani zusammen.
Bekannt wurde Claudia Ott durch ihre Neuübersetzung von Tausendundeiner Nacht nach den ältesten arabischen Quellen (Verlag C.H.Beck, 2004). Daneben hat sie Lyrikübersetzungen, mehrere wissenschaftliche Übersetzungen, 4 CD-Einspielungen  sowie ca. 50 wissenschaftliche Artikel im Bereich von arabischer Literatur, Wissenschaftsgeschichte und Musik vorgelegt. Derzeit arbeitet Claudia Ott an einer Fortsetzung der Neuübersetzung von Tausendundeiner Nacht nach den ältesten arabischen Handschriften sowie an der Neuentdeckung Hundertundeine Nacht.
Claudia Ott wurde 2011 mit dem Johann-Friedrich-von-Cotta-Literatur-und-Übersetzerpreis der Stadt Stuttgart ausgezeichnet.

Veröffentlichungen (Auswahl): Tausendundeine Nacht. Nach den ältesten arabischen Quellen in der Ausgabe von Muhsin Mahdi erstmals ins Deutsche übertragen von Claudia Ott. München 2004. Gold auf Lapislazuli. Die 100 schönsten Liebesgedichte des Orients. München 2008.

Claudia Ott