Gernot Schedlberger

Komponist, Dirigent und Korrepetitor.
Geboren am 30. Juli 1976 in Steyr/Oberösterreich.
Nach Violin- und Klavierunterricht ab seinem vierten Lebensjahr am Brucknerkonservatorium Linz studierte er dort von 1991 bis 1993 auch Musiktheorie und Komposition (bei Gunter Waldek), Diplom mit Auszeichnung im Oktober 1993.
Nach der Matura 1994 zieht er nach Wien. Studium Orchesterdirigieren bei Leopold Hager und Komposition bei Ivan Eröd und Kurt Schwertsik an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien, 2. Diplom 1999 mit Auszeichnung.
Aufführungen seiner Werke im In- und Ausland, u.a. in Finnland, Deutschland, England, Italien, Kroatien und Russland. Darunter hervorzuheben sind die Ur- und Folgeaufführungen von vier Kammeropern in Wien (1999, 2001, 2002 und 2009).
Kompositionsaufträge:
Dartington Express (International Summer School Dartington/England, Ensemble 20. Jahrhundert, Wien, 2000)
Dark Flow (TU-Orchester Wien, A. Orozco-Estrada, 2003)
Moscow Sonata (für Violine und Klavier, XXV. Moskauer Herbst, 2003)
Oh Wunder!Schöne neue Welt (Schauspielmusik, Schauspielhaus Salzburg, 2005)
Der Ring des Nibelungen: Das Rheingold/Die Walküre (Tanztheatermusik, Oper Bonn, Beethoven Orchester, 2006)
Der Ring des Nibelungen II: Siegfried/Götterdämmerung (Tanztheatermusik, Oper Bonn, Beethoven Orchester, 2008)
Tiergartenstraße 4 (Schauspielmusik, tribuene Berlin, 2008)
Festfanfare (Wiener Akademische Philharmonie, A. Eschwé, Wiener Musikverein, Großer Saal, 2008)
Übermalung 1 (Haydn Trio Eisenstadt, Eisenstadt, Mönchengladbach, Mailand, London, 2009)
Der Heinrich aus der Hölle (Kammeroper, sirene Operntheater Wien, 2009)
Ode: der Nacht (Junko Saito, Zemlinsky Quartett, Tiroler Festspiele Erl/Österreich, 2009)
MarieLuise (Kammeroper, sirene Operntheater Wien, 2011, in Arbeit)
Dirigent zahlreicher Uraufführungen, wie z.B. Dartington Express im August 2000 im Rahmen der International Summer School Dartington mit dem Ensemble 20. Jahrhundert Wien, der Bühnenmusik O Wunder!Schöne Neue Welt am Schauspielhaus Salzburg im November 2005, der zwei abendfüllenden Musiken für Der Ring des Nibelungen in der Choreografie Johann Kresniks an der Bonner Oper mit dem Beethoven Orchester Bonn und der Kammeroper Der Heinrich aus der Hölle für das sirene Operntheater Wien im Juli 2009.
Er ist auch als ausübender Musiker sehr aktiv, u.a. als (Solo-)Korrepetitor (Musikverein Wien, Wiener Singverein u.a.) und Pianist. Korrepetition von Solistenproben mit namhaften Solisten und Dirigenten, wie Sir Simon Rattle, Seiji Ozawa, Zubin Mehta, Pierre Boulez, Nikolaus Harnoncourt, Riccardo Muti, Mariss Jansons, Wolfgang Sawallisch, Sir Neville Marriner, Franz Welser-Möst, Michael Boder, Georges Prêtre, Gerd Albrecht, Sylvain Cambreling, Helmuth Rilling, Dennis Russell Davies u.a.
Auszeichnungen:
2011 Arbeitstipendium (Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur)
2011 Kompositionsauftrag der Stadt Wien
2011 Kompositionsauftrag des Landes Niederösterreich
2010 Österreichisches Staatsstipendium für Komposition
2009 Arbeitstipendium (Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur)
2009 Kompositionsauftrag der Stadt Wien
2007 Kompositionsförderung (Bundeskanzleramt)
2006 Würdigungspreis (Slatkonia-Preis 2006)
2005 Arbeitsstipendium (Bundeskanzleramt)
2004 Kompositionsförderung (Bundeskanzleramt)
2002 Förderungspreis für Musik (der Republik Österreich)
2002 Theodor-Körner-Preis
2002 Kompositionsförderung (Bundeskanzleramt)
2000 Clifton Parker Award (Dartington International Summer School)
1999 Würdigungspreis des Bundesministers für Wissenschaft und Verkehr
Seit 2003 Unterrichtstätigkeit an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien in den künstlerischen Hauptfächern Harmonielehre/Kontrapunkt bzw. Historische Satztechniken am Institut für Komposition und Elektroakustik.
2009 Gründung von cercle – Konzertreihe für Neue Musik gemeinsam mit Lukas Haselböck in Wien.
Gernot Schedlberger