Rupert Bergmann

Bassbariton.
Rupert Bergmann studierte an der Universität für Musik in Graz sowie u.a. bei KS Wicus Slabbert und KS Walter Berry in Wien. Er debütierte 1990 am Opernhaus Graz. Er arbeitet seitdem regelmäßig an verschiedenen Theatern in Österreich (Volksoper, Theater an der Wien, Kammeroper, Neue Oper Wien u.a.) und Deutschland und hatte zahlreiche weitere Auftritte in verschiedenen Ländern Europas, Nord- und Südamerikas und in Japan.
Sein Repertoire umfaßt Rollen im Deutschen Fach (Besenbinder, Kaspar, Kurwenal), in der Operette (u.a. Frank/Fledermaus, Zsupan, Ollendorf, Zeta, Baron Weps) und im Musiktheater des 20.Jahrhunderts (u.a. die Titelrollen in Wozzeck, Punch and Judy, Mr.Emmet Takes a Walk, Moses/Mahagonny, Pangloss/Candide). Er wirkte bei zahlreichen Uraufführungen mit, in den letzten Jahren u.a. in I Hate Mozart und Strom in Wien und in Kommander Kobayashi 3 in Berlin.
Darüber hinaus präsentiert er regelmäßig Liedprogramme mit zeitgenössischem Repertoire in den letzten Jahren u.a. in Wien, New York, Washington DC, Montreal, Moskau, Odessa und Santiago de Chile.
Zu weiteren Projekten seit 2009 zählten der Frank in der Fledermaus am New National Theater Tokio, der Petrus in The Last Supper von Harrison Birtwistle mit der Neuen Oper Wien / Festival Osterklang, seine Teilnahme beim Festival 2days2nights of new music in Odessa 2009, wo die für ihn geschriebene Mini-mono-Oper Heute Abend Boris Gudonow (Libretto von Kristine Tornquist) zur konzertanten Urauffühung kam, sowie Auftritte beim niederösterreichischen Operettensommer (Der Vogelhändler) und am Theater an der Wien (Der Prinz von Homburg, Regie: Christoph Loy).
Das Jahr 2010 begann er mit der Uraufführung von Die Besessenen von Johannes Kalitzke am Theater an der Wien. Danach trat er in zwei Produktionen der Neuen Oper Wien auf (Campiello und Danton's Tod), sowie im Fidelen Bauer beim Leharfestival Bad Ischl.
Anfang 2011 war er in The Io Passion wieder Gast an der Wiener Kammeroper und im Sommer 2011 in Gasparone bei den Schlossfestspielen in Langenlois.
Nach den Uraufführungen von Krokodil (2004), Prinz, Held und Füchsin (2008) und dem Auftritt in fünf von neun Kurzopern im Zyklus Nachts (2009) wirkt Rupert Bergmann in Alf liela wa leila zum vierten Mal bei einem Projekt von Sirene Operntheater mit.
Zukünftige Projekte: im Herbst 2011 produziert er mit seinem Verein MuPATh – music art performance theater – zusammen mit dem Theater an der Wien den Mini-mono-Opernzyklus Vogel Herzog Idiot, der aus drei für ihn geschriebenen Werken der KomponistInnen Karmella Tsepkolenko, Samu Gryllus und Johanna Doderer besteht. Weitere Projekte führen ihn ans österreichische Kulturforum in Washington DC und nach München, wo er Anfang 2012 mit dem München Rundfunkorchester (Dirigent: Ulf Schirmer) in Giuditta von Lehar zu hören sein wird. Im Sommer 2012 ist er zum sechsten Mal beim Leharfestival Bad Ischl zu hören sein, diesmal als Baron Weps im Vogelhändler.