Neumann, Esther Neuwirth, Michael Novacko, Robert Nowak-Dannoritzer, Ines Ölz, Maxmilian Oswald, Peter Ott, Bernhard Ott, Claudia Pabst, Daniel Padel, Donald Padilla, Marcelo Parizek, Denise Peer, Alexander Perisic, Zarko Perutz, Leo Petzer, Wolfgang Pfisterer, Leo Phettberg, Hermes Pichler, Matthias Piendl, Ellen Pilz, Ulla Pinheiro, Anderson Silva da Pircher, Hannes Benedetto Pistan-Zand, Mariagrazia Plaim, Dorothea Plangg, Nina Plank, Christiane Planyavsky, Peter Ploner, Erhard Pobenberger, Franz

circles

Die Versammlung von Künstlern oder Denkern um ein gemeinsames Feuer, um einen gemeinsamen Topf ist – entgegen dem Klischee vom genialen Einzelgänger – eine der Qualitäten, die in der Kunst- und Kulturgeschichte immer wieder ins Auge sticht.
Die Magie der Gruppe – der erklärten wie der assoziativen – ist eine treibende Kraft. In der Gruppe verdichten sich Ahnungen zur Idee, die Gruppe treibt Ideen und den einzelnen innerhalb der Gruppe in ein gemeinsames Zentrum der Konsequenz und Konzentration (oft dann auch wieder hinaus, wenn es zu eng wird), und wirkt in jeder Richtung als Katalysator individueller und geteilter Entwicklung.
Steve Watson nennt diese „circles“ „wichtige Hebammen des Modernismus“, Wolfgang Kos spricht von Gruppen als den „tragenden Geflechten für innovative Aufbrüche“ und hegt den Verdacht, „dass die Welt der Avantgarde in ihrem Innersten aus lauter Dörfern, Stammtischen, Wahlverwandschaften und gemeinsam zerwühlten Betten besteht.“

Herzlichen Dank ausserdem an: