Gergov, Rossen Geroldinger, Franz Giacalone, Petra Gillespie, Alistair Gimaletdinov, Nikolay Glattauer, Daniel Görnet, Rudolf Gottwald, Stefan Gradwohl, Brigitte Gramer, Armin Gräser, Katharina Greenaway, Robin Greiman, Jeff Gruber, Gerhard Gruber, Heidemaria Gryllus, Samu Habermann, Ingrid Habjan, Nikolaus Hadwiger, Barbara Haider, Hannes Handler, Gilbert Haneder-Kulterer, Maria Harnoncourt, Philipp Haselberger, Ingrid Haselböck, Lukas Hassler, Vesna Hattinger, Wolfgang Hattler, Tamara Heidrich, Werner Heindl, Christian

Petra Giacalone

Giacalone, Petra

Dirigentin und Pianistin.

Petra Giacalone wird 1977 in Italien (Città di Castello, Perugia) geboren und wächst in Milano auf. Im Alter von acht Jahren erhält sie ihren ersten Klavierunterricht. Sie besucht das Musikgymnasium im Mailänder Konservatorium Giuseppe Verdi und schliesst mit 20 Jahren ihr Studium im Konzertfach Klavier (Chiaralberta Pastorelli) ab. Sie studiert dort bis 2000 weiter, Komposition (Danilo Lorenzini), Chorleitung (Franco Monego) und Kammermusik (Marco Pace). In dieser Zeit gewinnt sie zahlreiche nationale und internationale Klavier- und Kammermusikwettbewerbe und gibt als Solistin und mit ihrem Klaviertrio Konzerte in ganz Italien. Im Jahr 2001 zieht sie nach Wien und studiert ein Jahr im Konservatorium der Stadt Wien Ensembleleitung (Martin Braun) und Korrepetition (Johannes Kropfitsch) und beginnt dann ihr Studium in Dirigieren auf der Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien. Nach der ersten Diplomprüfung in Musikleitung studiert sie Orchesterleitung (Uròs Lajovic), Korrepetition (Konrad Leitner) und Chorleitung (Erwin Ortner). Sie absolviert die 2. Diplomprüfung in Musikleitung und Korrepetition (Konrad Leitner) und wird 2008 Magister Artium. Orchesterdirigieren studiert sie weiter bei Prof. Martin Sieghart an der Kunst-Universität in Graz wo sie im Juni 2011 ihr zweites Magisterium erfolgreich abschliesst.

Erfahrungen sammelt sie als Korrepetitorin, musikalische Assistentin und Dirigentin bei verschiedenen Projekten auf der Universität für Musik, u.a. der Uraufführung der „Geschichte des Picando“ von Gernot Schedlberger, dem "Bettelstudent“ von C. Millöcker, und der “nozze di Figaro” von W.A. Mozart. Von der Wiener Kammeroper wird sie 2005 als Korrepetitorin engagiert, ebenso von den Tiroler Festspielen (Dirigent: Gustav Kuhn) als Korrepetitorin und Chorassistentin. Parallel dazu spielt sie Kammermusik in verschiedenen Formationen. 2007 gründet sie das Visionary Art Symphonic Orchestra und dirigiert ein Konzert mit eigenem Programm mit süd- und nordamerikanischer Musik in der Wiener Urania. Sie spielt weiterhin sehr intensiv Klavier und ist in Wien sehr oft in der Kammermusik- und Tango-Szene zu hören.
2008 gründet Petra Giacalone Pandora's Box, Verein für klassische, moderne und zeitgenössische Musik, dessen Ziel es ist, eine breite Palette an unterschiedlicher Musik aufzuführen, auch Filmmusik und Tango, immer für kammermusikalische Besetzung. 2010 korrepetierte sie für progetto semiserio die Produktion "Gain extra inches! Die SPAM Oper" im Wiener Schauspielhaus. Oktober 2010 wurde Ihre Diplomarbeit mit den Titel Mimì und Salome, femme fragile und femme fatale von dem deutschen Verlag VDM veröffentlicht.
Als Dirigentin von weltlichen und geistlichen Konzerten hat Petra Giacalone mit verschieden Orchestern wie dem Sofia Festival Orchestra, dem Savaria Symphonic Orchestra, der KUG Sinfonietta und der Kammerphilharmonie Graz gearbeitet.

Für sirene arbeitet sie zum zweiten Mal als Studienleiterin für alf laila wa laila. 11 aus 1001.

Petra Giacalone