Spiess, Roman Springer, Ute Spuller, Willi Starzinger, Jakob Stefan, Stephan Steger, Roman Steker, Georg Stemberger, Veronika Stempkowski, Thomas Stift, Linda Strahlegger, Günther Strnad, Petr Strouhal, Ernst Stump, Petra Suchanka, Zoe Sushon, Anna Svetlicic, Karlo Swardt, Amora de Sweeney, John Szederkenyi, Julia Szederkenyi, Katrina Szederkenyi, Nandor Szederkenyi, Nora Tagwerker, Lukas Tanzler, Barbara Taschner, Rudolf Teherani, Kevan Tellian, Graziella Thaller, Horst Thelen, Laura

Willi Spuller

Spuller, Willi

Komponist und Sänger.

Seine vielseitige musikalische Grundausbildung erhielt Wilhelm Spuller in seinem Heimatort Wiesen im Burgenland (Österreich). Privater Klavier-unterricht bei Eduard Kutrowatz sowie Studien an der "Musikuniversität Wien" (Klavierpädagogik, Komposition, Medienkomposition) folgten. Letztere schloss er 2007 mit ausgezeichnetem Erfolg ab.
Schon sehr früh sammelte der Musiker sängerische Erfahrung in Chören seines Heimatortes sowie in größeren und kleineren Vokalensembles. Die Mitwirkung an Projekten des Arnold Schoenberg Chores ermöglichte ihm die Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten und Regisseuren wie Nikolaus Harnoncourt, Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Pierre Boulez und Sir Simon Rattle sowie mit Patrice Chéreau, Andrea Breth, Robert Carsen und Nikolaus Lehnhoff.
Während dieser Zeit gewann Wilhelm Spuller mehrere Kompositionspreise und Auszeichnungen (u. a. Kompositionspreis der Winteruniversiade Innsbruck/See-feld 2005, Jenö-Takács-Kompositionspreis 2007, Förderpreis der Burgenland-stiftung Theodor Kery). Auftragswerke für den Arnold Schoenberg Chor, den Wiener Kammerchor, die Wiener Sängerknaben, Windkraft Tirol, u. a. folgten. Im Haydn-Jahr 2009 bekam er ein Kompositionsstipendium der Alban Berg Stiftung für das Werk „eSTACIONes – Jahreszeiten für Kammerorchester, Sprecher und Sopran“, das am 8.11.2009 im Liszt-Zentrum Raiding uraufgeführt wurde.
Nach seinem Kompositionsdiplom begann er 2008 mit Gesangsunterricht bei Shoko Kanno. Seit Herbst 2008 studiert er bei Kurt Widmer in Basel, bei dem er auch einige Meisterkurse absolvierte. In Wien besucht er die Liedklasse von Birgid Steinberger und Carolyn Hague an der "Konservatorium Wien Privatuniversität".
Kennzeichnend für seine Vielseitigkeit ist auch sein Repertoire: deutsches Lied (Mozart, Schubert, Schumann, Wolf, Mahler), Oratorien (Die Schöpfung, Die Jahreszeiten, Messiah), Messen, Rollen in Mozart-Opern und Werke aus der spanischen und lateinamerikanischen Vokalliteratur (Canciónes populares).
Im Mai 2010 gab er sein Debut auf der Opernbühne als Peneo Fiume in Tomaso Albinonis "Il Nascimento dell’Aurora" an der Wiener Kammeroper unter der Leitung von René Clemencic.
Im Sommer 2010 sang er den Damon in Händel "Acis und Galatea" unter der Leitung von Martin Haselböck in der Burgarena Reinsberg.
2011 werden ihn Engagements nach Deutschland, Italien und England führen.

Willi Spuller