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Tiroler Tageszeitung, 26.2.2007, Ursula Struhal

Briefträger, Köchin und ein Elefant

Was haben der Mann im Mond, Briefträger, Astronaut, Köchin und Galileo Galilei gemeinsam? Zunächst einen Titel: "Operellen 2".
Die ersten "Operellen" kamen 2004 am Tiroler Landestheater heraus und machten Furore: Kurzopern mit neuen Libretti und neuer Musik, von prominenten Autoren ebenso wie von Newcomern erdacht, in Szene gesetzt von Kristine Tornquist, die die Produktion dann ans Wiener Jugendstiltheater weiterreichte. Jetzt wird das erfolgreiche Unternehmen fortgesetzt mit den "Operellen 2", sieben Uraufführungen, die am 2. März in den Kammerspielen des Tiroler Landestheaters herauskommen. Wieder in Co-Produktion mit dem sirene Operntheater Wien und dem Jugendstiltheater, wo am 24. März Première sein wird. Leif Klinkhardt dirigiert das Tiroler Ensemble für Neue Musik, szenisch federführend ist wieder Kristine Tornquist.
Und das sind die künstlerischen Paarungen, reizvolle Kombinationen von Autoren und Komponisten, die sich alle mit Mann im Mond, Köchin und Co. auseinandersetzen: Barbara Frischmuth trifft auf Ulrich Küchl, Händl Klaus auf Klaus Lang, Antonio Fian auf Herwig Reiter, Günter Rupp auf Jury Everhartz, Daniel Glattauer auf Johanna Doderer, Kristine Tornquist auf René Clemencic und Johannes Schrettle auf Hannes Raffaseder.
Da herrscht naturgemäß Vielfalt, von Händls sensibler lyrischer Sprachsplittung über Frischmuths Mirabellenkompott bis zu Fians anspielungsreicher Ironie und Rupps fröhlichen Reimereien. Für den musikalischen Anteil wird ähnlich Buntes versprochen wie bei den ersten Operellen, ein Stilwechsel von Popanleihen bis zu schwebenden Klängen. Auf der Bühne agieren Jennifer Chamandy (Sopran), Lysianne Tremblay (Mezzosopran), Alexander Mayr (Tenor), Andreas Mattersberger (Baß) und die Schauspielerin Eleonore Bürcher.

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