Kein Erbarmen! - 3. Die Durstigen

Durst hat jeder, immer wieder. Das ist kein Problem, wenn man ihn umstandslos löschen kann. Für jeden dritten Menschen auf der Welt trifft das nicht zu.

Es geht darum, ob wir die normale Wasserversorgung der Bevölkerung privatisieren oder nicht - und da gibt es zwei verschiedene Anschauungen. Die eine Anschauung, extrem, würde ich sagen, wird von einigen NGOs vertreten, die darauf pochen, dass Wasser zu einem öffentlichen Recht erklärt wird. Das heißt, als Menschen sollten sie einfach ein Recht haben, Wasser zu haben. Das ist die eine Extremlösung.
Peter Brabeck-Letmathe, Vorstandsvorsitzender von Nestlé, in: Erwin Wagenhofer, We feed the World, 2005

Wir sind gegen Privatisierung von Wasser, das ein Grundrecht ist. Die Versorgung kann aber sowohl öffentlich als auch durch Private geschehen. Weder das eine noch das andere ist ein Selbstzweck. Es geht um Effizienz.
Angelika Mlinar, NEOS Spitzenkandidatin EU-Wahl 2014

Die Versorgung aller Menschen mit lebensnotwendigen Gütern ist eine Aufgabe der menschlichen Solidargemeinschaft. Wenn man sie als Grundrecht begreift,  darf ihre Sicherstellung nicht von der Zahlungsfähigkeit abhängig gemacht werden.

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26. September 2020 19:00 Uhr - Wasser für alle. Eine Extremlösung
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27. September 2020 19:00 Uhr - Water is Right
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28. September 2020 19:00 Uhr - Wasser für alle. Wer soll das bezahlen?
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25. / 26. / 27. / 28. September 2020  20.30 Uhr - UA Kammeroper Der Durst der Hyäne