Jaksch, Ulli Janicki, Jan Jankowitsch, Andreas Janyr, Premysl Jezek, Andrew Joham, Erich Jokl, René Jorde, Tristan Joseph, Tamara Jurga, Ewelina Jurkovic, Antonia Kaimbacher, Alexander Kainz, Irene Kaiser, Kristiane Kalechyts, Antanina Kandyba, Tatjana Kapp, Reinhard Karišik, Maida Kautsky, Peter Keilhack, Dorian Kellner, Zoltan Kenyeri, Helene Kerbl, Thomas Khanamiryan, Astghik Kinder, Hermann Kircher, Axel Kircher, Markus Klaus, Händl Klebel, Raimund Klein, Richard

Andreas Jankowitsch

Jankowitsch, Andreas

Bariton.

Andreas Jankowitsch wurde in Wien geboren, lernte schon frühzeitig Klavier zu spielen, war Sopransolist bei den Wr. Sängerknaben und studierte danach Orgel, Komposition und Gesang an der Hochschule für Musik in Wien u.a. bei Walter Berry, Robert Holl und Franz Lukasovsky. Schon während seines Studiums wurde er ins Ensemble des Salzburger Landestheaters engagiert, durfte dort mit Harry Kupfer und Stephane Deneve arbeiten.

Mit Tobias Morettis Opernregiedebut des "Don Giovanni" in Bregenz wagte er den Sprung in die freie Szene. Dies führte ihn an namhafte Bühnen in Deutschland, Holland, Frankreich, Italien und Österreich. Er war unter anderem als Leporello, Don Giovanni, Papageno, Guglielmo, Figaro, Conte Almaviva, Kaspar, als Bösewichte in Hoffmanns Erzählungen, Sharpless, Scarpia und auch als Jochanaan zu sehen. Weiters legt Andreas Jankowitsch großen Wert darauf, viel moderne Musik aufzuführen, hier durfte er in Monoopern wie Grigori Frids "Die Briefe des van Gogh" oder Wolfram Wagners "Endlich Schluß" oder auch Tsippi Fleischers "Kain und Abel" stimmliche wie darstellerische Virtuosität offenbaren. Auch als Konzertsänger ist der Wiener Bariton sehr gefragt. So trat er mit Haydns Oratorien, Bachs Passionen, den berühmten Requiemvertonungen von Mozart, Brahms und Verdi sowohl im Wr. Konzerthaus und Wr. Musikverein wie auch in New Yorks Carnegie Hall oder in der Boston Symphony Hall auf. In seiner noch recht kurzen Karriere konnte er bereits mit Regisseuren wie Harry Kupfer, Hans Neuenfels, Karoline Gruber, Tobias Moretti, Thorsten Fischer und Keith Warner sowie Dirigenten wie Stephane Deneve, Bertrand de Billy, Ulf Schirmer, Franz Welser-Möst, Dennis Russell Davies, Nikolaus Harnoncourt und Peter Keuschnig arbeiten.

Andreas Jankowitsch