Lautner, Romana Leidal, Erik Leisner, Andreas Lenk, Jürgen Lentsch-Bayerl, Beate Leschanz, Klara Leutgeb, Johann Lewis, Joanna Li Puma, Nelly Li, Yushan Liakakis, Periklis Libiseller, Julia Lindner, Hans Lindworsky, Jens Linsbauer, Andrea Linsenbolz, Louise Linshalm, Heinz-Peter Lipus, Emanuel Lodes, Birgit Loewy, Hanno Lopez, Michel-Ange Löschel, Hannes Lurf, Johann Luttenberger, Franz Lux, Dora Lysak, Sorjana Mächtlinger, Thomas Mader, Claudia Mader, Michael Maderthaner, Christoph

Andreas Leisner

Leisner, Andreas

Regisseur.

Andreas Leisner studierte Theaterwissenschaften, Geschichte und Philosophie in München sowie Musiktheater-Regie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Regieassistenzen und Regiemitarbeit führten ihn an die Wiener Staatsoper, das Royal Opera House Covent Garden London, das Teatro alla Scala, Milano, das Teatro di San Carlo Neapel u. v. a. Noch während des Studiums erarbeitete er als Regisseur an der Universität Inszenierungen der Uraufführung „N.N.“ von Gernot Schedlberger und von Kreneks „Dark Waters“. In ungewöhnlichen Teamproduktionen gestaltete er Brittens „Albert Herring“ für die Universität für Musik und Darstellende Kunst und „The Nightingale's to Blame“ von Simon Holt für die Wiener Taschenoper. Auf der Burgruine Hohenegg in Niederösterreich realisierte er im Rahmen eines Barockfestivals Händels „Flavio“ und „Alcina“. Mit der Inszenierung von „Giulio Cesare in Egitto“ schloss er im November 2001 sein Studium mit Auszeichnung ab. Im Oktober 2003 brachte er eine „Carmen“-Inszenierung in der Epua Punka Hall in Sapporo heraus. Von 2003 bis 2005 war er als Regieassistent und Spielleiter an der Deutschen Staatsoper unter den Linden in Berlin engagiert, wo er mit Künstlern wie Martin Kusej, Peter Mussbach Daniel Barenboim, Kent Nagano, René Jacobs u. a. zusammenarbeitete. Als Mitbegründer des Ensembles „Progetto Semiserio“ machte er in Wien mit experimentellen Musiktheaterproduktionen auf sich aufmerksam, zuletzt im September 2005 mit Händels „Il Trionfo del Tempo e del Disinganno“. Im März 2006 inszenierte er die Uraufführung von Thomas Pernes´ „Zauberflöte 06“, die im Rahmen des Wiener Mozartjahrs von der „Neuen Oper Wien“ herausgebracht wurde. Für die Tiroler Festspiele Erl übernahm Andreas Leisner für „Tristan und Isolde“ sowie „Parsifal“ die Regiemitarbeit, im Herbst 2006 stieg er zusätzlich als Vizeintendant in die Leitung der Tiroler Festspiele Erl ein. Andreas Leisner ist Mitglied der „Accademia di Montegral“. Im August 208 inszenierte Andreas Leisner Romeo +/- Julia im Rahmen des "progetto semiserio" im Wiener Schauspielhaus.

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