Confurius, Lucas Cortese, Roberta Cotten, Ann Croitoru-Weissman, Michael Csabai, Laszlo Czernovsky, Milena Dauer, Barbara Emilia David, Christine David, Ursula Declerfayt, Marie Dénes-Worowski, Marcell Denys, Tore Descamps, François-Pierre Desi, Thomas Dettelbacher, Ferdinand Di Sapia, Marco Dickbauer, Johannes Dienz, Alexandra Dienz, Christof Dimitrov, Svetlosar Diwiak, Irene Djelosevic-Tesla, Aleksandar Dlouhy, Theresa Doderer, Johanna Domjan, Csilla Dorda, Veronika Dorfmann, Barbara Döring, Loma Dormeier, Walter Dorninger, Wolfgang Fadi

Ann Cotten

Cotten, Ann

Autorin.

Geboren 1982 in Iowa, USA, seit 1986 in Wien, Österreich, seit 2006 auch in Berlin. Sie schloss ihr Germanistik-Studium 2006 mit einer Arbeit über die Listen der Konkreten Poesie ab, in der sie u. a. die Eigendynamik der Liste als Machtinstrument eines Systems nachzuweisen versuchte. Nachdem sie auf Poetry Slams als Dichterin in Erscheinung getreten war und Gedichte sowie Prosa in Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht hatte, erschien 2007 ihr erster Gedichtband Fremdwörterbuchsonette. Cotten war Mitglied im Forum der 13 und trat auch als Literaturtheoretikerin in Erscheinung, die sich für die durch Literatur vermittelte Erkenntnis kognitiver Prozesse in der Tradition experimenteller Poetiken interessiert.
Bei Suhrkamp erschienen von ihr bislang Fremdwörterbuchsonette (2007), Florida-Räume (2011) und Der schaudernde Fächer (2013) und Verbannt! (2016). Ihre literarische Arbeit wird nicht nur in der Literaturszene, sondern auch in den Bereichen der Bildenden Kunst, des Theaters und der Theorie geschätzt und wurde zuletzt mit dem Klopstock-Preis und dem Hugo-Ball-Preis ausgezeichnet.

Ann Cotten