Mukasheva, Bota Müller, Leila Musil, Bartolo Mütter, Bertl Nagele, Peter Narnhofer, Gregor Natmeßnig, Anita Neubauer, Mathilde W. Neugebauer, Herwig Neumann, Esther Neuwirth, Michael Nicoletti, Doris Niklas, Hermann Novacko, Robert Nowak, Selina Nowak-Dannoritzer, Ines Oberthür, Heidemaria Oettle, Barbara Ölz, Maxmilian Ortega, Victor Cos Oswald, Peter Ott, Bernhard Ott, Claudia Pabst, Daniel Padel, Donald Padilla, Marcelo Parizek, Denise Pascal, Diane Peer, Alexander Perisic, Zarko

Bartolo Musil

Musil, Bartolo

Bariton.

Bartolo Musil, ausgebildet als Pianist, Komponist und Sänger, ist seit seiner Kindheit als Musiker tätig. Er studierte an den Salzburger, Wiener und Detmolder Musikhochschulen Komposition und Gesang bei Lehrern wie Walter Berry und Thomas Quasthoff. Im Augenblick wird er von den Belcanto-Experten Michael Aspinall und Gioacchino Zarrelli betreut.
Schon während seines Studiums erhielt er mehrere Auszeichnungen und Stipendien und wurde 2005 mit dem Ersten Preis beim internationalen Wettbewerb "Concours de la Mélodie Francaise" in Toulouse ausgezeichnet.
Als Konzert- und Opernsänger - mit einem Repertoire vom Frühbarock bis zum experimentellen zeitgenössischen Musiktheater - ist Bartolo Musil mit großen solistischen Aufgaben im Wiener Musikverein (u.a. Monteverdi-Madrigale im Großen Saal) und Konzerthaus, dem Festival der Chigiana in Siena (Vivaldis „Atenaide“, übertragen von der RAI), den Berliner Festspielen, in der Berliner Philharmonie ("Messiah" und "Schöpfung"), dem Holland Belcanto Festival, den Festwochen der Alten Musik in Innsbruck, beim Carinthischen Sommer, im Grazer Stephaniensaal, den Domen von Wien und Berlin, der Wiener Kammeroper, der Neuen Oper Wien, bei einer Koproduktion der Schwetzinger Festspiele und der Frankfurter Oper, sowie bei vielen anderen Veranstaltern aufgetreten.
Mit der Titelpartie in Monteverdis L’Orfeo, die er mit nur zwei Wochen Vorbereitung in einer großen Produktion beim deutschen Festival „Antikenfestspiele“ in Trier übernahm, errang er einen besonderen Erfolg bei Publikum und Kritik und wurde von der Zeitschrift „Opera Now“ als eine der Entdeckungen des Jahres gelistet.
Er hat u.a. mit dem Wiener Klangforum, dem Venice Baroque Orchestra unter Andrea Marcon, dem Ensemble Kontrapunkte, den Moskauer Symphonikern, dem SWR-Orchester, dem Orpheus Kammerorchester, dem Savaria Barockorchester, Armonio Tributo unter Lorenz Duftschmid und Regisseuren wie Achim Freyer und Pet Halmen zusammengearbeitet. Liederabende, Radio- und CD-Produktionen, sowie das Kabarett-Duo illie&bart ergänzen seine Tätigkeit.
Zusätzlich hat er als Komponist für den Wiener Musikverein, das Konzerthaus und die Jeunesses Musicales und andere Veranstalter gearbeitet und hat beispielsweise beim Carinthischen Sommer 2008 einen neuen Liederzyklus nach Peter Turrini selbst uraufgeführt.
Im Herbst 2007 ist seine erste Solo-CD mit den Titel „Virtuosity – il Baritono Barocco“ erschienen.
2009/10 interpretiert Bartolo Musil den Papageno und und im März den Pluto in Telemanns „Orpheus“ an der Oper Magdeburg. Letztere Produktion wird mit Opera Fuoco Paris koproduziert.

Bartolo Musil