Lambauer, Bernd Lamnek, Horst Landauer, Bernhard Landsgesell, Werner Lang, Bernhard Lang, Klaus Lang-Auinger, Claudia Larina, Elena Larl, Rupert Laskaridis, Spiros Lautner, Romana Leidal, Erik Leisner, Andreas Lenk, Jürgen Lentsch-Bayerl, Beate Leschanz, Klara Leszczynski, Christoph Leutgeb, Johann Lewis, Joanna Li Puma, Nelly Li, Yushan Liakakis, Periklis Libiseller, Julia Lindner, Hans Lindworsky, Jens Linsbauer, Andrea Linsenbolz, Louise Linshalm, Heinz-Peter Lipus, Emanuel Lodes, Birgit

Bernhard Landauer

Landauer, Bernhard

Altist.

Der Altist Bernhard Landauer ist gebürtiger Innsbrucker und lebt in Salzburg.
Nach ersten Konzert- und Bühnenerfahrungen als Sopransolist der Wiltener Sängerknaben in Innsbruck studierte er an der Wiener Musikhochschule Gesang bei Helene Karusso und Kurt Equiluz. Weiteren Unterricht erhielt er bei Karl-Heinz Jarius in Frankfurt.
Neben der Aufführung Alter Musik reizt ihn auch besonders die Interpretation von Literatur, die für einen Countertenor eher ungewöhnlich ist. So sang er u.a. Schuberts "Schöne Müllerin" und "Winterreise", den "Krämerspiegel" von Richard Strauss, Mozarts Requiem, Bernsteins "Chichester Psalms" oder die "Three Latin Prayers" von Giaccinto Scelsi. Mit Uraufführungen von Giorgio Battistelli, René Clemencic, Richard Dünser, Alfred Schnittke, Simon Wills u.a. stellt auch die Zeitgenössische Musik einen festen Bestandteil seiner Tätigkeit dar.
Inszenierungen von Philippe Arlaud, Nicolas Brieger, Nick Broadhurst, Brigitte Fassbaender, Achim Freyer, Harry Kupfer und David Pountney führten ihn an die Berliner Staatsoper, zu den Bregenzer Festspielen, ans Essener Aalto-Theater, zu den Händel-Festspielen in Halle, zu den Innsbrucker Festwochen, an die Oper Frankfurt, die Opéra National Nancy, zu den Schwetzinger Festspielen sowie an die Wiener Staatsoper und Volksoper.
Mit großer Leidenschaft verkörperte er u.a. den Fjodor in Mussorgskys "Boris Godunow", den Oberon in B. Brittens "A Midsummer Night's Dream", den Tolomeo in Händels "Giulio Cesare", die Sorceress in Purcells "Dido and Aeneas" und den Teufel in Detlev Glanerts "Scherz, Satire, Ironie".
Seine musikalischen Partner waren das Amsterdam Baroque Orchestra unter Ton Koopman, Bertrand de Billy, René Clemencic, Laurence Cummings, Diego Fasolis, das Freiburger Barockorchester, Thomas Hengelbrock, René Jacobs, Konrad Junghänel, The King's Consort, Bernhard Kontarsky, das Orchestra of the Age of Enlightenment und Mstislaw Rostropowitsch und das sirene Operntheater.
Von 1998 bis 2004 unterrichtete Bernhard Landauer an der Abteilung für Alte Musik des Konservatoriums der Stadt Wien, seit 2005 ist er als Dozent bei den Austrian Masterclasses tätig.

Bernhard Landauer