Aldrian, Ida Aleksandrova, Salina Aleschus, Dirk Allen, Jonathan Alt, Anne Amerling, Romana Amisano, Stefania Andraschek, Iris Anger, Silke Anker, Sunhild Antel, Gloria Aschenberger, Barbara Asmus, Walter Astanei, Caroline Aster, Misha Atalay, Nejla Melike Athanasiadis, Konstantin Auersperg, Manora Estelle Azucena, Sean Michael Bacher, Benjamin Bader, Erwin Balas, Bernhard Banlaky, Akos Bardel, Armin Barta, Erwin Bauer, Hanna Viktoria Bauer, Wolfgang Baumer, Elisabeth Behnke, Sophie-Christine Belakowitsch, Erwin

Dirk Aleschus

Aleschus, Dirk

Bass.

Der deutsche Bassist Dirk Aleschus wurde 1972 in Neubrandenburg, dem heutigen Vorpommern, geboren.
Neben seinem erlernten Beruf des Veterinärtechnikers vergaß er nie seine Berufung zur Musik. Er setzte seine schon zu Schulzeiten begonnene musikalische und sängerische Ausbildung im stimmtechnischen und szenischen Unterricht bei Frau Prof. Marianne Fischer-Kupfer sowie während seines ersten Festengagements am Landestheater Innsbruck bei Frau Professorin KS Brigitte Fassbaender fort.
Seine aktuellen Partien studiert er bei und mit Herrn Professor KS Kurt Moll. Trotz seiner vielen Verpflichtungen steht die Arbeit mit ihm immer wieder im Zentrum des gemeinsamen Studiums. Neben den gesangspädagogischen und stimmbildnerischen Aspekten ist die Erfahrung aus der beispiellosen Karriere des legendären Basses ständiger Quell der Inspiration, der Neufindung, stimmliche Herausforderung, Ansporn und Verpflichtung zugleich.
Dirk Aleschus debütierte als Gast u. a. unter der Leitung von Stephan Blüher als Sarastro ("Die Zauberflöte") in Altenburg-Gera sowie als Osmin ("Entführung aus dem Serail") und Falstaff ("Die lustigen Weiber von Windsor") in Annaberg-Buchholz.
Sein Repertoire umfasst u. a. auch Baron Ochs von Lerchenau (" Der Rosenkavalier"), Daland ("Der Fliegende Holländer"), Landgraf ("Tannhäuser"), Fafner ("Rheingold"), ("Siegfried"), Rocco ("Fidelio"), Banquo ("Macbeth"), van Bett ("Zar und Zimmermann"), Gremin ("Eugen Onegin"), Basilio ("Barbier von Sevilla"), Komtur ("Don Giovanni") sowie Kaspar und Der Eremit ("Der Freischütz").
Gastspiele führten ihn unter anderem nach Köln, Berlin, Danzig und St. Petersburg. Einen großen persönlichen Erfolg hatte er in der Stiftsruine in Bad Hersfeld mit Rolle des "van Bett" in Lortzings Spieloper "Zar und Zimmermann", für deren die Verkörperung er mit dem Opernpreis sowie mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde.
Überregional große Beachtung und sensationellen Erfolg hatte Dirk Aleschus 2009/10 bei seinem Debut an der Wiener Volksoper in der Rolle der Köchin in Prokofievs ("Die Liebe zu den drei Orangen“), wo er auch als Mesner ("Tosca“) in Erscheinung trat. In der Spielzeit 2010/2011 debütiert er im Opernhaus Zürich u.a. als Eremit.
Auf dem aktuellen Programm stehen im Sommer 2010 Daland ("Der Fliegende Holländer") und Sarastro ("Die Zauberflöte") bei der Tiroler Festspielen Erl unter der Leitung von Gustav Kuhn, wo er bereits 2009 zu Gast war.
2011/12 wird Dirk Aleschus als Tierbändiger in Alban Bergs "Lulu" sein Debut an der Opéra national de Paris geben.

Dirk Aleschus