Janyr, Premysl Jezek, Andrew Joham, Erich Jokl, René Jorde, Tristan Joseph, Tamara Jurga, Ewelina Jurkovic, Antonia Kaimbacher, Alexander Kainz, Irene Kaiser, Kristiane Kalechyts, Antanina Kandyba, Tatjana Kapeller, Fabio Kapp, Reinhard Karišik, Maida Kautsky, Peter Keilhack, Dorian Kellner, Zoltan Kenyeri, Helene Kerbl, Thomas Khanamiryan, Astghik Kinder, Hermann Kircher, Axel Kircher, Markus Klammer, Jan Klaus, Händl Klebel, Raimund Klein, Richard Klemencic, Daniela

Erich Joham

Joham, Erich

Friseur und Aktionist.

Erich Joham (* 17. Mai 1949 in Hadersdorf am Kamp, Niederösterreich) ist österreichischer Friseur und Kultfigaro, Aktionist und Erzähler in Wien.
Joham machte seine Friseurlehre bei Adolf Ossig am Stephansplatz, wo er als Lehrling kaum Hand an Kunden legen durfte. Als angestellter Friseur des in den 80er Jahren bekannten Starfriseurs Werner Berndorfer in der Jasomirgottstraße nebst des Wiener Stephansplatzes und auch in einem Friseursalon in der Fürichgasse in Wien, entwickelte er seinen Stil, mit vielen persönlichen Kunden, und langer Verweildauer der Kunden im Salon. Seinerzeit, als ein guter Männerhaarschnitt eine Angelegenheit von 5 bis 10 Minuten war, eine krasse Umstellung und Anforderung an die Gelassenheit seines Publikums, wenn alles zusammen üblich Stunden dauerte. Sein Markenzeichen ist ein Mix aus Kommunikation und Nichtkommunikation, und ein guter Haarschnitt ist dabei. Seit 1988 ist er selbständig tätig, mit dem Salon ER-ICH im Haus Zum gelben Adler in der Griechengasse als Nachbar des Filmproduzenten Alexander Schukoff.
Wolf Wondratschek hat ein Buch über ihn geschrieben: Mozarts Friseur, Humor-Satire, München 2002

Erich Joham