Azucena, Sean Michael Bacher, Benjamin Bader, Erwin Balas, Bernhard Banlaky, Akos Bardel, Armin Barta, Erwin Bauer, Hanna Viktoria Bauer, Wolfgang Baumer, Elisabeth Behnke, Sophie-Christine Belakowitsch, Erwin Bennent, Anne Bergmann, Rupert Bernhart, Toni Bisovsky, Herbert Blake, Claire Blimlinger, Eva Blochberger, Lutz Blumenschein, Isabel Bock, Michael Böhm, Birgit Bomze, Immanuel Bönsch, Annemarie Braun, Barbara Braun, Ulu Braun, Ursula Breisach, Maud Brenneis, Bettina Brodacz, Anna

Erwin Bader

Bader, Erwin

Autor.

Erwin Bader wurde als Sohn des Lehrers und Kunstmalers Ernst Petrus Maria Bader und der Lehrerin Ludmilla Bader geboren.
Er studierte zuerst Psychologie, Philosophie und Zoologie in Graz, dann Politikwissenschaft und Rechtsphilosophie bei René Marcic in Salzburg, später auch katholische Religionspädagogik. Während seiner Studienzeit war er im Verband Sozialistischer Studentinnen und Studenten Österreichs (VSStÖ) Graz und auf Bundesebene aktiv.
Er war Universitätslektor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Salzburg, dann Religionslehrer an höheren Schulen in Wien und nach einigen Jahren als Assistent bei Norbert Leser zuletzt Ao. Universitätsprofessor am Institut für Philosophie der Universität Wien. Über die wissenschaftliche Aktivität hinaus erwarb er besondere Aufmerksamkeit auch durch seine Anfechtung der seiner Ansicht nach rechtlich und demokratiepolitisch bedenklichen Volksabstimmung über den Beitritt Österreichs zur Europäischen Union und sein konsequentes Eintreten für die Beibehaltung der immerwährenden Neutralität Österreichs.
Sein besonderes Interesse gilt Fragen der Ethik, des Weltethos, der Sozial- und Religionsphilosophie (Dialog der Religionen) sowie der christlichen Soziallehre. Er wirkte lange Zeit als Vorsitzender des Universitätszentrums für Friedensforschung in Wien und ist jetzt als Vizepräsident der Initiative Weltethos Österreich aktiv.
Nach seiner Pensionierung als Professor arbeitet Bader weiterhin an der Universität, betreut Studenten, schreibt Bücher und Aufsätze und hält Vorträge sowie gelegentlich auch Predigten. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter.
1977: Adolf-Schärf-Preis
1991: Leopold-Kunschak-Preis
1992: Karl-von-Vogelsang-Staatspreis für Geschichte der Gesellschaftswissenschaften

Erwin Bader