Banlaky, Akos Bardel, Armin Barta, Erwin Bauer, Hanna Viktoria Bauer, Wolfgang Baumer, Elisabeth Behnke, Sophie-Christine Belakowitsch, Erwin Bennent, Anne Bergmann, Rupert Bernhart, Toni Bisovsky, Herbert Blake, Claire Blimlinger, Eva Blochberger, Lutz Blumenschein, Isabel Bock, Michael Böhm, Birgit Bomze, Immanuel Bönsch, Annemarie Braun, Barbara Braun, Ulu Braun, Ursula Breisach, Maud Brenneis, Bettina Brodacz, Anna Bruckmeier, Stephan Bruckschwaiger, Karl Brunner, Reinhold Brunnhuber, Rudolf

Erwin Barta

Barta, Erwin

Dramaturg.

Erwin Barta wurde 1966 in Wien geboren und studierte Musikwissenschaft, Geschichte, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Wien. Daneben erhielt er eine Ausbildung zum Antiquar. 1993 schloss er mit einer Arbeit über das Spätwerk Robert Schumanns sein Diplomstudium ab, 2000 erwarb er mit einer Studie zur Geschichte des Wiener Konzerthauses sein Doktorat.

1994 war Erwin Barta als Lektor für Musik und Zeitgeschichte in einem österreichischen Verlag tätig. Für verschiedene österreichische Printmedien wie die «Wiener Zeitung», die Tageszeitung «Der Standard», die Wochenzeitung «Falter» und die «Österreichische Musikzeitschrift» verfasste er journalistische Beiträge. Seit 1995 arbeitet er als Archivar der Internationalen Musikforschungsgesellschaft im Wiener Konzerthaus, seit 1998 als Archivdirektor. Im Zuge dieser Tätigkeit führte Erwin Barta eine Reihe von kulturwissenschaftlichen Forschungsprojekten zu Aspekten des Wiener Musiklebens durch. Daneben nimmt er musikgeschichtliche und archivwissenschaftliche Lehraufträge am Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien, an der Universität Salzburg sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien wahr.

Von seinen Publikationen sind der gemeinsam mit Gundula Fäßler verfasste Band «Die großen Konzertdirektionen» (2000), die Monographie «Das Wiener Konzerthaus zwischen 1945 und 1961. Eine vereinsgeschichtliche und musikwirtschaftliche Studie» (2001) und die von ihm herausgegebene Dokumentation «Wiener Konzerthaus – Die Generalsanierung 1998-2001» (2001) hervorzuheben.