Bauer, Wolfgang Baumer, Elisabeth Belakowitsch, Erwin Bennent, Anne Bergmann, Rupert Bernhart, Toni Bisovsky, Herbert Blake, Claire Blimlinger, Eva Blochberger, Lutz Blumenschein, Isabel Bock, Michael Böhm, Birgit Bomze, Immanuel Bönsch, Annemarie Braun, Barbara Braun, Ulu Braun, Ursula Breisach, Maud Brenneis, Bettina Brodacz, Anna Bruckmeier, Stephan Bruckschwaiger, Karl Brunner, Reinhold Brunnhuber, Rudolf Bukareva, Boriana Bürcher, Eleonore Buresch, Wolfgang Burghofer, Gudrun Burgstaller, Hannes

Erwin Belakowitsch

Belakowitsch, Erwin

Bariton.

Der Bariton Erwin Belakowitsch war Solist bei den Wiener Sängerknaben und studierte Gesang bei Prof. Ralf Döring sowie Lied und Oratorium bei Kammersänger Robert Holl an der Hochschule für Musik und darstellenden Kunst in Wien.

Bereits mit 22 Jahren debütierte er als Papageno in „Die Zauberflöte“ am Niederösterreichischen Landestheater. Danach führte ihn seine Karriere mit Partien wie Figaro in „Il Barbiere di Siviglia“, Josef in „Wiener Blut“ und Dr. Falke  in „Die Fledermaus“ an die Wiener Kammeroper, das Stadttheater Baden und zu den Schlossfestspielen Langenlois, ebenso wie in Gastspielen nach Korea, Südamerika, Russland und Japan. Außerdem festigte er seine Stellung als Preisträger vieler internationaler Wettbewerbe in Österreich, Deutschland und Italien.

2002 bis 2006 war der Bariton Ensemblemitglied am Theater Ulm. Neben seiner ersten Rolle am Ulmer Haus, Figaro in „ Il Barbiere di Siviglia“, sang er hier nicht nur bedeutende Partien aus Oper und Operette - Dandini in „La Cenerentola“, Guglielmo in „Cosi fan tutte“, Silvio in „Il Pagliacci“, Don Giovanni in der gleichnamigen Oper – sondern verlieh seinem musikalischen Einfühlungsvermögen in vielen Liederabenden und Konzerten Ausdruck.

2006 wechselte er ans Südthüringische Staatstheater Meiningen, wo er weiterhin die großen Rollen seines Fachs sang. Der Förderverein des Meininger Theaters verlieh ihm 2007 den „Ulrich-Burkhardt-Föderpreis“. Belakowitsch gastierte am Staatstheater Cottbus, Theater Regensburg und Luzerner Theater. 2008 erhielt er die „Gottlob Frick  Medaille“ der Gottlob-Frick-Gesellschaft. In Zusammenarbeit mit dem NDR, dem WDR sowie ORF entstanden einige Fernsehproduktionen, Radioproduktionen entstanden gemeinsam mit MDR-Figaro und Bayern 4 Klassik.

Seit 2009 lebt Erwin Belakowitsch in Berlin. Neben seinen Gast-Rollen am Meininger Theater - Danilo in „Die Lustige Witwe“ und Tony in „West Side Story“ – widmet er sich immer mehr dem Liedgesang. Im Schumann-Jahr 2010 finden Liederabende in Würzburg, Meiningen und Dortmund statt. Sommer 2010 ist er wieder Gast bei den Schlossfestspielen in Langenlois (Pappacoda in „Eine Nacht in Venedig“). Herbst 2010 folgt ein Engagement am Stadttheater Klagenfurt (Jan in „Der Bettelstudent“).

Erwin Belakowitsch