Klein, Richard Klemencic, Daniela Klimbacher, Georg Klingler, David Klinkhardt, Leif Klon, Benjamin-Lew Knafl, Arnulf Knapp, Radek Knaupp, Martin Koci, Julia Kohlhofer, Christian Köhlmeier, Michael Kohlweis, Martin Kohlweiss, Iris Kölbl, Clemens Köller, Katharina Költringer, Andrea König, Franz Kopacinski, Jacqueline Korak, Sonja Körber, Anita Kornaraki, Stamatia Korner, Marianne Kosz, Peter Koutnik, Paul Koutnik, Pia Kovacs, Aladin Kövesdi, Tibor Krah, Jörg Ulrich Kranebitter, Matthias

Georg Klimbacher

Klimbacher, Georg

Bariton.

Der österreichische Bariton Georg Klimbacher debütierte im vergangenen Jahr in Händels Susanna unter Martin Haselböck im Wiener Musikverein. In vier konzertanten Aufführungen der Fledermaus war er heuer bei den Neujahrskonzerten des Orchestre National de Lyon unter Sascha Goetzel zu hören. Mit der Verkörperung des Arztes und des Redakteurs in Schostakowitschs Die Nase, einer Produktion der Neuen Oper Wien, begeisterte er Publikum und Presse gleichermaßen. Neben Aufführungen in der Wiener Kammeroper und dem Palace of Arts (Budapest) führt ihn ein Gastspiel in diesem Jahr ans Teatro Sociale (Trient). In der Rolle des Schaunard in La Bohème wird er im Sommer bei der Sommerakademie in Bad Orb (Deutschland) zu erleben sein.
Neben Opernpartien wie Guglielmo in Così fan tutte im Schlosstheater Schönbrunn, Papageno beim Festival Maribor (Slowenien) oder Dancairo in Carmen am Landestheater in Bregenz tritt Georg Klimbacher bei zahlreichen Festivals im In- und Ausland auf, so zum Beispiel beim Internationalen Lied Festival Zeist (Niederlande), beim Kammermusikfest Lockenhaus, dem Internationalen Operettenfestival O-Fest in Kiew, beim Festival Wien Modern oder der Styriarte, wo er 2012 als Solist in Schuberts Rosamunde mit dem Concentus Musicus Wien unter Nikolaus Harnoncourt zu hören war. Weitere Auftritte führten ihn bisher ins Wiener Konzerthaus, ins Auditorio Nacional de Música (Madrid), in den Grazer Stefaniensaal, ins Brucknerhaus Linz sowie ins MuTh. Zu seinem Konzertrepertoire zählen u.a. Orffs Carmina Burana, Ein Deutsches Requiem von Brahms, Bachs Johannespassion und Faurés Requiem.
Der Liedgesang liegt dem jungen Künstler besonders am Herzen. Er ist Gewinner des Liedwettbewerbs der Petyrek-Lang-Stiftung 2015 und ist regelmäßig in Liederabenden zu erleben, so zum Beispiel bei der Schubertiade Dürnstein, der Schubertiade Atzenbrugg, beim St. Pauler Kultursommer oder im Wiener Ehrbarsaal. In diesem Jahr erscheint seine erste CD #talesoflove gemeinsam mit dem Pianisten Andreas Fröschl. Er war 2013 Stipendiat der Oxford Residential Lieder Masterclass, wo er die Möglichkeit hatte, im Rahmen des Festivals im Holywell Music Room aufzutreten. Er vertieft sich in Meisterkursen u.a. mit Roger Vignoles und Charles Spencer sowie in der Arbeit mit Helmut Deutsch, Breda Zakotnik und Julius Drake weiter in diesem Genre.
Georg Klimbacher begann seine musikalische Ausbildung an der Grazer Kunstuniversität, wo er neben Gesang auch ein Klavier- und Musikpädagogikstudium belegte. Nach Abschluss seiner Studien folgte ein Masterstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei KS Edith Lienbacher. Er besuchte die Liedklasse bei KS Robert Holl und die Opernklasse bei Christoph Meier und Reto Nickler. Wichtige Impulse für seine gesangliche Ausbildung erhielt er zudem in der Arbeit mit Helena Lazarska und Irina Gavrilovici.
Georg Klimbacher ist Nachwuchskünstler der Organisation Jehudi Menuhin Live Music Now Wien.

Georg Klimbacher