Huppmann, Sebastian Ifkovits, Michaela Illich, Gerlinde Ivicevic, Mirela Iwase, Ryuta Jackel, Franz Rudolf Jäggle, Martin Jagodic, David Jaksch, Ulli Janicki, Jan Jankowitsch, Andreas Janyr, Premysl Jezek, Andrew Joham, Erich Jokl, René Jorde, Tristan Joseph, Tamara Jurga, Ewelina Jurkovic, Antonia Kaimbacher, Alexander Kainz, Irene Kaiser, Kristiane Kalechyts, Antanina Kandyba, Tatjana Kapeller, Fabio Kapp, Reinhard Karišik, Maida Kautsky, Peter Keilhack, Dorian Kellner, Zoltan

Gerlinde Illich

Illich, Gerlinde

Sopranistin.

Die gebürtige Linzerin diplomierte in den Fächern Sologesang, Lied/Oratorium, Operette/Musical, Violoncello- und Gesangspädagogik (Magister artium) u. a. an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, am Konservatorium der Stadt Wien und am Brucknerkonservatorium Linz und schloß ihr Gesangsstudium bei Kammersängerin Adele Haas mit Auszeichnung ab.
Sie perfektionierte ihre Technik in mehreren Meisterkursen bei Jean-Pierre Blivet (Lehrer von Natalie Dessay, Frankreich), Ingrid Olofsson und Paul Esswood (Barockgesang).

Ihre Opernkarriere begann mit der Titelpartie in HK Grubers "Gloria von Jaxtberg" beim Festival "wien modern '97". Es folgten mehrere Uraufführungen von zeitgenössischen Musiktheaterproduktionen, ein Gastspiel am Theater St.Pölten und freie Produktionen wie die "Entführung aus dem Serail" (Sommerspiele Schloß Frauenthal), wo sie als "Konstanze" brillierte. Mit der Rolle der "Konstanze" wurde sie als fixes Ensemblemitglied ans Theater Altenburg-Gera geholt.

Gerlinde Illich war von August 2003 bis Juli 2010 am Theater&Philharmonie Thüringen engagiert. Die Verkörperung der Partie der "Cosima" aus S. Matthus: "Cosima" (UA) brachte ihr großen Erfolg bei Publikum und Kritikern ein, ebenso der "Orfeo" (von C.W. Gluck) in der Version für drei Soprane (Parma 1769).

Auf dem Konzertpodium interpretierte Gerlinde Illich beim Eröffnungskonzert des frisch renovierten Theaters Gera das Sopran-Solo in Mahlers 2. Sinfonie. Mehrfach arbeitete die Sängerin mit dem berühmten Wiener "Artis-Ouartett" zusammen, u.a. Alban Bergs "Lyrische Suite", in der Fassung für Sopran und Streichquartett im Musikverein Wien sowie Arnold Schönbergs "2. Streichquartett" und konnte als Solistin in Beethovens "9. Sinfonie", Mendelssohns "Elias" oder Haydns "Schöpfung" (Brucknerhaus Linz) reüssieren. Sie hatte weiters mit "Carmina Burana" (Festspielhaus St.Pölten), Bach "Johannespassion" (Bassano del Grappa/ Asolo), W.A.Mozart "Requiem" und "Missa in c-Moll" großen Erfolg. Die lyrische Sopranistin gastierte außerdem in Vilnius (Litauen), gab mehrere Liederabende mit dem Pianisten Bernhard Ott und arbeitete mehrfach mit dem Artis-Ouartett zusammen, u.a. Alban Bergs "Lyrische Suite", in der Fassung für Sopran und Streichquartett im Musikverein Wien sowie Arnold Schönbergs "2. Streichquartett".

Das Repertoire von Gerlinde Illich umfaßt Lieder, Oratorien, Kammermusik und Opern von Barock über Mozart, Musik des frühen 20.Jahrhunderts bis zu zeitgenössischen Werken.

Gerlinde Illich