Lipus, Emanuel Lodes, Birgit Loewy, Hanno Lopez, Michel-Ange Löschel, Hannes Lurf, Johann Luttenberger, Franz Lux, Dora Lysak, Sorjana Mächtlinger, Thomas Mader, Claudia Mader, Michael Maderthaner, Christoph Maderthaner, Matthias Magic Christian Mair, Gerhard Mair, Tobias Malör, Miki Maly, Julia Malyusz, Gergely Mamnun, Parvis Mandl, Katherine Manske, Anna Mantovani, Claudia Manzano, Carl Marian, Vasile Maringer, Sabine Mars, Juliette Maruoka, Yoshie Mathéy, Ragnar Alexander

Hanno Loewy

Loewy, Hanno

Dramaturg und Publizist.

Hanno Loewy (* 1961 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Literatur- und Medienwissenschaftler und Publizist. Er wurde 1961 in Frankfurt am Main geboren. Sein Vater ist der Literaturwissenschaftler und Exilforscher Ernst Loewy (geboren 1920 in Krefeld, gestorben 2002 in Frankfurt am Main). Hanno Loewy studierte in Frankfurt am Main Literaturwissenschaft, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft sowie Kulturanthropologie und wurde an der Universität Konstanz mit einer Dissertation über den „Filmtheoretiker Béla Balázs und die Ideengeschichte des Films im Kontext der ästhetischen, philosophischen und politischen Utopien des frühen Zwanzigsten Jahrhunderts“ promoviert. Bereits seit 1982 war er als Publizist und Ausstellungsmacher tätig. Für das Jüdische Museum Frankfurt am Main und das Jüdische Museum Berlin erarbeitete er Teile der Dauerausstellung. Von 1990 bis 2000 baute er (ab 1995 als Gründungsdirektor) das Fritz Bauer Institut in Frankfurt am Main auf und wurde nach dessen Anschluss an die Universität Frankfurt am Main bis 2003 Leiter der Abteilung für Erinnerungskultur und Rezeptionsforschung im selben Haus. Seit 2000 ist Hanno Loewy Lehrbeauftragter der Universität Konstanz im Bereich Literaturwissenschaft/Medienwissenschaft. Seit 2004 leitet er das Jüdische Museum Hohenems.

Dr. Hanno Loewy