Harnoncourt, Philipp Harrer, Gudrun Haselberger, Ingrid Haselböck, Lukas Hassler, Vesna Hattinger, Wolfgang Hattler, Tamara Hauf, Anna Clare Heegmann, Gebhard Heidrich, Werner Heilbron, Jonathan Heindl, Christian Heinrich, Gernot Helm, Richard Herfert, Dieter Herget, Raoul Herrnböck, Julia Hesse, Elke Hiesböck, Barbara Hiller, Katrin Hiller-Bruckmann, Christiane Hilmar, Merike Hirschbichler, Patricia Hirschmann, Edwin Hjörleifsson, Sven Höchtel, Bernhard Hofbauer, Joe Hofer, Christoph Hoffmann, Max Hofinger, Alois

Ingrid Haselberger

Haselberger, Ingrid

Sopranistin.

Ingrid Haselberger wurde in Wien geboren. Nach wertvollen Erfahrungen mit berühmten Dirigenten und Orchestern in den Chören Günther Theurings, Herbert Böcks und Erwin Ortners erhielt sie ihre Gesangsausbildung bei KS Hilde Rössel-Majdan und Carol Byers sowie in Meisterkursen bei KS Walter Berry, Jessica Cash, Julia Hamari und Paul Hamburger.

Die Zusammenarbeit mit dem Ensemble für alte Musik „Les Menestrels“, dem Ensemble „Pierrot Lunaire“, dem Artis-Quartett und dem Klangforum Wien (1.Sopran in der Einspielung von Jean Barraqués „Le temps restitué“, ausgezeichnet mit dem Grand Prix du Disque) sowie mit dem Ensemble „Barock & Co.“ führte sie bisher nicht nur in die kleineren und großen Konzertsäle und Kirchen Österreichs, sondern auch nach Deutschland, Frankreich, Italien, Luxembourg, die Schweiz, Tschechien und China.

Einen festen Platz in ihrem Repertoire nehmen die großen klassischen Messen, Kantaten und Oratorien ein – zuletzt etwa Haydns „Schöpfung“ und Beethovens Neunte Symphonie im Wiener Musikverein, Mozarts „Requiem“ in der Wiener Jesuitenkirche oder Saint-Saëns’ „Oratorio de Noël“ im Rahmen der „Musica Sacra Lockenhaus“.

In ihren Konzertprogrammen finden sich neben barocken Solokantaten von Bach bis Vivaldi und Liedern aus Klassik, Romantik und dem jüngst vergangenen Jahrhundert (Ernst Krenek, Egon Wellesz, Viktor Ullmann…) häufig auch Werke zeitgenössischer Komponisten wie Franz Schreyer, Akos Banlaky, Thomas H. Schuler und Richard Dubugnon.

Mitwirkung in zahlreichen Uraufführungen, unter anderem in Werken von Otto M. Zykan oder in den Opern „Der Kriminalkommissar“ von Jury Everhartz (Wiener Jugenstiltheater) und „Die schöne Wunde“ von Georg Friedrich Haas (Bregenzer Festspiele).

Opernerfahrungen konnte sie bisher außerdem sammeln in „Der Geburtstag der Infantin“ (Zemlinsky, Volksoper Wien), „Le Devin Du Village“ und „Bastien und Bastienne“ (Rousseau/Mozart, St. Petersinsel/Schweiz), „La Serva Padrona“ (Pergolesi), als Erste Dame („Zauberflöte“) und als Fiordiligi („Cosi fan tutte“).

Ende Juni/Anfang Juli 2009 war sie, wie auch schon im letzten Jahr, im Steinbruch St. Margarethen als Witwe Bolte in Alexander Blechingers „Max und Moritz“ zu erleben. Im Juli 2009 sang sie den Hanniwald in Gernot Schedlbergers neuer Oper „Der Heinrich aus der Hölle“ (Produktion des „sireneOperntheaters“ nach Leo Perutz’ Roman „Nachts unter der steinernen Brücke“). 2010 gab sie die Judith aus "Herzog Blaubarts Burg" von Béla Bartók.

Ingrid Haselberger