16-gilga-friess16b.jpg 29-gilga-liakakis10.jpg 13-gilga-friess21.jpg 06-gilga-friess02.jpg 14-gilga-friess13.jpg 21-gilga-friess19.jpg 17-gilga-liakakis13.jpg 08-gilga-liakakis03.jpg 02-gilga-friess12.jpg 07-gilga-liakakis02.jpg 24-gilga-friess08.jpg 22-gilga-friess11.jpg 01-gilga-liakakis01.jpg 27-gilga-friess09.jpg 26-gilga-liakakis09.jpg gilga-heckmann1.JPG vorn_hinten29.5.2015.JPG 32-gilga-liakakis16.jpg 11-gilga-friess03.jpg 09-gilga-liakakis08.jpg 19-gilga-friess17.jpg gilga-heckmann2.JPG 18-gilga-friess20.jpg 00-gilga-liakakis00.jpg 18-gilga-liakakis12.jpg 15-gilga-friess14.jpg 33-gilga-friess23.jpg 23-gilga-friess10.jpg 12-gilga-liakakis06.jpg 13-gilga-liakakis07.jpg 30-gilga-friess05.jpg 12-gilga-liakakis05.jpg 03-gilga-friess01.jpg 28-gilga-friess07.jpg 33-gilga-liakakis15.jpg 04-gilga-liakakis04.jpg 25-gilga-liakakis11.jpg 21-gilga-liakakis17.jpg 05-gilga-friess00.jpg 31-gilga-friess04.jpg 20-gilga-friess18.jpg 10-gilga-friess22.jpg

Was passiert?

Gilgamesch, der König von Uruk, riesenhaft und schön, zu einem Drittel ein Mensch, zu zwei Dritteln ein Gott, vernachlässigt seine herrschaftlichen Aufgaben, die Stadt leidet unter seiner Willkür. Er zwingt die jungen Männer, ihn zu unterhalten und beansprucht das jus primae noctis. Die Bürger von Uruk wenden sich an die Götter und flehen um Hilfe, woraufhin jene beschließen, ihn durch den Einfluss eines Gefährten zur Vernunft zu bringen. Dieser Freund, Gefährte und Beschützer,  wird Enkidu, ein mit den Tieren lebender Mensch der Wildnis, der die Sprache der Tiere kennt und sich, wie sie, von Gras ernährt. Schamchat, „die Üppige“, wird von den Göttern bestimmt, Enkidu in die Liebe und das kultivierte menschliche Leben einzuführen. Sieben Tage lieben sie einander, danach ist Enkidu der Wildnis entfremdet. Enkidu erfährt von Gilgameschs Machtmissbrauch und ist empört. Es kommt zu einem Kampf zwischen beiden körperlich ebenbürtigen Gegnern, der in ihrer Freundschaft einen glücklichen Ausgang findet.  Beide Freunde machen sich auf, Humbaba zu besiegen, den mächtigen Hüter des Zedernwaldes. Mit Hilfe von Enkidu und unter dem Schutz des Sonnengottes Schamasch gelingt es Gilgamesch, Humbaba zu besiegen. Ein Felsbloch stürzt herab und teilt den Berg in zwei Gebirge, Libanon und Antilibanon.
Als Gilgamesch und Enkidu siegreich nach Uruk zurückkehren erwartet sie dort Ischtar, die Gilgamesch als Mann begehrt. Ischtar ist die mächtige Stadtgöttin Uruks, Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit, aber auch des Todes und des Krieges. Der Held weist die Göttin zurück, die sich empört an ihren Vater Anu wendet und von ihm den Himmelsstier verlangt, der Gilgamesch vernichten soll. Aber auch diesen besiegen Gilgamesch und Enkidu, Gilgamesch beleidigt in seiner Hybris Ischtar weiter. Die Götter beschließen, ihm zur Strafe den geliebten Freund zu nehmen: Enkidu stirbt an einer rätselhaften Krankheit.
Der untröstliche Gilgamesch begibt sich auf der Suche nach der Unsterblichkeit bis an den östlichen Rand der Erde zum  sagenhaften Zwillingsberg, der den Blick auf die Sonnenbahn freigibt. Er sucht bei Utanapischti, dem babylonischen Vorbild des biblischen Noah und Überlebenden der vorzeitlichen Sintflut, und gewinnt zwar nicht den Freund zurück oder überwindet die Sterblichkeit, aber erlangt Erkenntnis über sein menschliches Dasein, mit dem Rat des Utanapischti: „Tue das, was eines Königs Pflicht ist.“ Am Ende seines Weges, am Ufer des unterirdischen Süßwasserozeans verwandelt er sich und findet wieder in die Welt der Menschen. Gilgamesch kehrt nach Uruk zurück und wird zu einem lange regierenden, klugen Herrscher. Er lässt die Stadtmauer Uruks erbauen und den Tempel der Göttin Ischtar.