Rupp, Günter Ruthner, Christian Sakowicz, Iwona Salzbrunn, Andreas Samitz, Nico Santek, Mato Sapic, Igor Sato, Yo Schaja, Stephan Schedlberger, Gernot Scheibelreiter, Agnes Scheid, Jakob Scheid, Mine Scheidl, Roman Scheschareg, Steven Schiffer, Andreas Schindegger, Sebastian Schindel, Robert Schirmer, Oliver Schiske, Claudia Schmidinger, Marcus Schmidt, Mirjam Schmuckerschlag, Dagmar Schön, Thomas Schönmüller, Annette Schorsch, Gerda Schreiberhuber, Hapé Schrettle, Johannes Schubert, Georg Schuch, Barbara

Iwona Sakowicz

Sakowicz, Iwona

Mezzosopranistin.

Die Mezzosopranistin Iwona Sakowicz wurde in Bialystok (Polen) geboren, wuchs aber seit ihrem sechsten Lebensjahr in Wien auf. Nach einem Studium der Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft begann sie 2002 ein Gesangsstudium am Konservatorium Wien bei KS J. Nesterenko, das sie 2007 mit ausgezeichnetem Erfolg abschloss. Weitere Stationen ihrer musikalischen Ausbildung waren 2007/08 das Flanders Operastudio Gent und im Februar 2011 ihr Diplom mit Auszeichnung in der Lied- und Oratoriumsklasse Prof. W. Moore in Wien. Zur Zeit wird sie von Peter Edelmann in Wien stimmlich betreut.
Zu ihren wichtigsten Opernengagements 2011 gehören die dritte Braut in der Uraufführung der Oper Gogol (L. Auerbach) im Theater an der Wien (Dirigent: V. Fedosejev, Regie: C. Mielitz), die Titelpartie in der Grande-Duchesse de Gérolstein im Theater Hombrechtikon (Schweiz) und der Page (Salome) im Festspielhaus Baden-Baden (Dirigent: S. Soltesz, Regie: N. Lehnhoff). Aus den vorigen Jahren ist vor allem der Ruggiero (Alcina) beim Festival Créneaux de Suscinio mit dem Parlement de Musique (Dirigent: M. Gester), die Schleppträgerin (Elektra) unter Christian Thielemann im Festspielhaus Baden-Baden und der Orlofsky auf einer Japantournee mit dem Schloßtheater Schönbrunn zu nennen (als Einspringer für den Countertenor J. Kowalski).
Auch im Oratorien- und Konzertfach ist Iwona Sakowicz gefragt: Sie sang beim Eröffnungskonzert der Bachwoche Stuttgart 2011 die Altpartie in J. S. Bachs Kantate Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen, im selben Jahr die Johannespassion mit dem Schleswig-Holstein Festival Chor (Dirigent: R. Beck) in Lübeck und 2009 eine Konzerttournee mit dem Parlement de Musique unter M. Gester mit Haydns Nelsonmesse und dem Magnificat von C. P. E. Bach (inkl. Fernsehaufzeichnung für Arte). Darüber hinaus sang sie regelmäßig Altsolopartien in Konzerten des Arnold Schönberg - Chores unter E. Ortner.
Iwona Sakowicz war Finalistin des Concorso Internazionale Musica Sacra in Rom 2010 und des Cantilena-Gesangswettbewerbs in Bayreuth 2009. Außerdem nahm sie aktiv an Meisterkursen u. a. bei C. Ludwig, I. Danz, A. Murray und G. Johnson teil, und war Stipendiatin der Academia Vocalis Woergl, der Otto Edelmann - Society und der Schleswig Holstein - Barockakademie.
Dieses Jahr wird die Sängerin unter anderem in der Titelpartie der Oper MarieLuise von Gernot Schedlberger (sirene Operntheater), in der Rolle der Cornelia in Händels Giulio Cesare, in dessen Messias, im Weihnachtsoratorium von Bach, dem Mozartrequiem und in einem Quartettliederabend der Reihe Vocal.Isen in Linz, mit einem Brahms- und Schubertprogramm zu erleben sein.
2013 wird Iwona Sakowicz eine CD mit Antonin Dvoraks Biblischen Liedern einspielen und in der Titelpartie der Carmen in Indien debutieren.

Iwona Sakowicz