Kutil, John F. Lachmayer, Herbert Lackner-Gohari, Jaleh Lacroix, Sylvie Lambauer, Bernd Lamnek, Horst Landauer, Bernhard Landsgesell, Werner Lang, Bernhard Lang, Klaus Lang-Auinger, Claudia Larina, Elena Larl, Rupert Laskaridis, Spiros Lautner, Romana Leidal, Erik Leisner, Andreas Lenk, Jürgen Lentsch-Bayerl, Beate Leschanz, Klara Leutgeb, Johann Lewis, Joanna Li Puma, Nelly Li, Yushan Liakakis, Periklis Libiseller, Julia Lindner, Hans Lindworsky, Jens Linsbauer, Andrea Linsenbolz, Louise

Jaleh Lackner-Gohari

Lackner-Gohari, Jaleh

Ärztin und Menschenrechtsvertreterin.

Im Iran geboren und dort zur Schule gegangen. Medizinstudium im Wien der Nachkriegs- / Nachbesatzungszeit, kurze Zeit in Düsseldorf, Ausbildung als Internistin, Universitätsklinik Wien, Unterrichtstätigkeit bis 1979. Immer wieder Auslandsaufenthalte, insbesondere in Iran und den USA. In diesemRahmen fachliche Tätigkeit bei den Vereinten Nationen (zunächst in New York), später IAEA & UNO in Wien.
UN Feld-Missionen, in leitender medizinischer Position, in Ost-Slavonien (Vukovar) und später in Bosnien & Herzegovina.
Nach der Iran-Revolution 1979 jahrelange Menschenrechtsarbeit und Flüchtlingsunterstützung in Wien.
Mitbegründerin der Gesellschaft Unabhängiger Iranischer Frauen in Wien.
Vortragstätigkeit und Verfassen von Abhandlungen zu Entwicklungen in Iran, mit besonderem Fokus auf die dortige Frauenbewegung, Frauen-Menschenrechte, später die zivilgesellschaftlichen Entwicklungen (Höhepunkt 2009), aber zunehmend auch im Kulturbereich.
Zusammenarbeit mit „Frauen Ohne Grenzen“ , aktive Teilnahme bei der ersten Internationalen Konferenz „Women Included“. Gründung des Interkulturellen Forums „Das Iranische Wien“, Zeichen gelebter Integration. Interkulturell verheiratet, drei erwachsene Kinder

Das iranische Wien (Jaleh Lackner-Gohari)