Marian, Vasile Maringer, Sabine Mars, Juliette Mathéy, Ragnar Alexander Matiakh, Ariane Matsché, Susanne Matt, Stefan Mattersberger, Andreas Mäuerle, Rio Maurberger, Helmut Maurer, Gary Mavambu Biba, Daniel Mayr, Alexander Mayr, Manuel Mayröcker, Friederike McDolan, Molly McQuade, Benjamin Meissl, Johannes Meister, Nadja Mekontchou, Jules Lazare Menke, Caroline Mertin, Barbara Michailova, Ekaterina Miesenberger, Markus Mijatovic, Maja Mikes, Magdalene Milenkov, Apostol Moises, David Montjoye, Irène Moosmann, Stephan

Juliette Mars

Mars, Juliette

Mezzosopranistin.

Juliette Mars, in Frankreich geboren, studierte Gesang bei Jacqueline Bonnardot und
erhielt regelmässig wichtige künstlerische Impulse in Masterkursen bei Tom Krause und Yvonne Minton.
1999 verlieh ihr Roland Pidoux ihr Cello Abschluss Diplom. Sie absolvierte ihr Gesangsstudium im Conservatoire National Supérieur de musique von Lyon, wo sie 2002 das « Diplôme d’Etudes générales » bekam. 2003 bekam sie das „Diplôme de Virtuosité“ von der Schola Cantorum von Paris und wurde Mitglied des CNIPAL (Centre National d’Insertion Professionnelle d’Artistes Lyriques) in Marseille. Sie nahm erfolgreich an internationalen Gesangswettbewerben teil (« VoixNouvelles »,“Operalia“).
Ihr Bühnendebüt gab sie 2000 in der Saint Etienne Oper als Gala in « Roma » von Massenet und ein Jahr später wurde sie auf diese Bühne wieder eingeladen, um die Zweite Dame in « Die Zauberflöte » zu singen. Weitere Engagements führten sie an die Marseille Oper, wo sie u.a. als Marie-Louise in «l’Aiglon» ( Honnegger/Ibert), und in Rahmen von CNIPAL als Angelina in Cenerentola (Dir.Dominique Trottein) zu hören war.
Auf der Konzertbühne sang sie u.a « Folksongs » von Luciano Berio unter der Leitung des Komponisten im Auditorium von Lyon. 2005 bekam sie die Auszeichnung « Révélation classique » von ADAMI (Administration des Droits des Artistes et Musiciens Interprètes) und trat bei den Festspielen in Prades und in Lille mehrmals als Liedsängerin auf. Sie ist regelmässig für sakrale Konzerte eingeladen.
In der Spielzeit 2006-2007, wurde Juliette Mars Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Seitdem hat sie auf dieser Bühne mehr als 40 Rollen gesungen. Unter anderem: Meg Page (Falstaff), Mercedes (Carmen), Berkenfield (La fille du Régiment), die Gouvernante (Pique Dame), Larina (Eugen Onegin), Barena (Jenufa), die Zweite Dame (die Zauberflöte), Dryade (Ariadne auf Naxos), Suzuki (Madama Butterfly), Stephano (Roméo et Juliette), Tisbe (Cenerentola), Page (Salome), Siébel (Faust), Thibauld (Don Carlos), Blumenmädchen (Parsifal), Flosshilde Rheingold und Götterdämerung), Waklee (Fanciulla del West), Smeton (Anna Bolena). Im Januar 2009, parallel zu ihrer Beschäftigung an der Wiener Staatsoper, sang sie in der Oper Nizza die Muse und Nicklausse in « Hoffmanns Erzählungen », Sie interpretierte im Pariser Salle Cortot das Stabat Mater von Pergolesi und abermals in der Oper von Nizza, die Rolle des Küchenjungen in Rusalka (Leitung: Claude Schnitzler).
Im Sommer 2010 war sie für 12 Vorstellungen bei den Festspielen « Opéras en plein air » engagiert. Juliette Mars war eine sehr applaudierte Carmen. 2011 sang sie im Pariser Théâtre des Camps Elysées die Zweite Dame (Leitung.Jean-Christophe Spinosi/ Regie. William Kentridge). In der Spielzeit 2014/2015 gab sie in der Volksoper Wien ihr Rollendebüt als Hänsel in « Hänsel und Gretel» von Humperdinck (Leitung.Eun Sun Kim/ Regie.Karl Dönch). Im Februar 2016 sang sie den Küchenjungen zum ersten Mal in der Wiener Staatsoper, unter der Leitung von Tomas Netopil , es wird ein großer Erfolg. Im Herbst 2016 interpretierte sie in der Volksoper Wien „Hoffmanns Erzählungen“ als Nicklausse und Muse. (Leitung.Gerrit Prießnitz/Regie.Renaud Doucet-André Barbe). Im Sommer 2017 sang sie die Titelpartie in der Uraufführung der Oper "Hemma von Gurk" von Franzobel und Bruno Stroibl in der Regie von Kristine Tornquist.
Sie singt unter der Leitung von Christian Thielemann, Franz Welser-Möst, Fabio Luisi, Bertrand deBilly, Peter Schneider, Bruno Campanella, Simon Rattle, Graeme Jenkins, Michael Güttler, Alain Altiniglu, Constantinos Carydis, Friedrich Haider, Frédérique Chaslin, Ivor Bolton, Patrik Lange, Jean-Christophe Spinosi, Jesus Lopez-Cobos, Evelino Pidò, Simone Young, Ingo Metzmacher, Simeon Prionkoff und vielen anderen.

Juliette Mars