Tschakert, Katharina Tschiritsch, Hans Tsepkolenko, Karmella Tusek, Vesna Uhl, Peter Ulasevych, Nataliia Utz, Helga Varga, Ferenc Vecsei, Benedikt Vierlinger, Rainer Vogelweider, Walter Voglsinger, Stefan Volbracht, Pax Vosecek, Simon Vovoni, Fani Wagner, Michael Wagner, Wolfram Wagnes, Anton Walder, Christoph Waldig, Jens Wally, Thomas Weber, Oliver Weckwerth, Georg Weiss, Natalia Werner, Alfred Wetter, Balduin Widauer, Christoph Widerhofer, Rudolf Wieland, Stefan Wieninger, Florian

Karmella Tsepkolenko

Tsepkolenko, Karmella

Komponistin.

Geboren 1931. Erhielt vor wenigen Wochen als erste Frau den Ukrainischen Staatspreis (Goldmedaille) für Komponisten. Eine Anerkennung für die inzwischen 45jährige Musikerin, die seit zwei Jahrzehnten mit ihren Musiktheaterwerken, symphonischen Stücken und Kammer- und Vokalmusik einen sehr persönlichen Weg der spirituellen musikalischen Ausdrucksform in Verbindung mit einer komplexen Kompositionstechnik geht. Anerkennung für ihre Musik fand die Komponistin, die zur Zeit der Sowjetdiktatur kein leichtes Auskommen mit der offiziellen Kulturstellen hatte, inzwischen sowohl in ihrer ukrainischen Heimat als auch in vielen Ländern der westlichen Welt, vor allem aber in Deutschland, was sich auch in mehreren bedeutenden Stipendien für Kompositionsaufenthalte niederschlägt. In der Ukraine macht sich die Komponistin, die zudem eine herausragende Pianistin ist, auch stark um die Organisation des Lebens Neuer Musik verdient: in ihrer Funktion als Präsidentin der IGNM-Sektion Ukraine und als künstlerischer Leiterin des Festivals 'Zwei Tage und zwei Nächte für Neue Musik' in Odessa.

Karmella Tsepkolenko