Rieger, Reinhold Rippel, Gerda Rohrmoser, Klaus Rom, Peter Rombach, Barbara Rombach, Lisa Rota, Angelo Roth, Joseph Rupp, Günter Ruthner, Christian Sakowicz, Iwona Salzbrunn, Andreas Samitz, Nico Santek, Mato Sapic, Igor Sato, Yo Schaja, Stephan Schedlberger, Gernot Scheibelreiter, Agnes Scheid, Jakob Scheid, Mine Scheidl, Roman Scheschareg, Steven Schiffer, Andreas Schindegger, Sebastian Schindel, Robert Schirmer, Oliver Schiske, Claudia Schmidinger, Marcus Schmidt, Mirjam

Klaus Rohrmoser

Rohrmoser, Klaus

Autor, Regisseur und Schauspieler.

Klaus Rohrmoser (* 4. Jänner 1953 in Innsbruck) ist ein österreichischer Regisseur, Schauspieler und Schauspieldirektor. Seine Studien absolvierte er an der Schauspielschule Lee Strasberg in New York.
Von 1972 bis 1997 ist Klaus Rohrmoser nebst Regieaufträgen auch als Schauspieler im Ensemble des Wiener Volkstheaters und als Gast am Ensembletheater Wien und Tiroler Landestheater, an der Volksbühne Berlin, am Landestheater Tübingen, dem Schauspielhaus Bochum und am Volkstheater München tätig. Als Theaterschauspieler spielte er unter anderem in Schillers Jungfrau von Orleans den Raimond, in Franz Kranewitters Die sieben Todsünden den Hansl, in Shakespeares Hamlet den Hamlet und in Richard III. den Richard III., in Franz Xaver Kroetz’ Nicht Fisch nicht Fleisch den Hermann, in Trevor Griffiths Komiker den Mick Connor, in Herbert Achternbuschs Ella den Hauptdarsteller, in Georg Büchners Dantons Tod den Danton.
Von 1998 bis 2012 war Klaus Rohrmoser mit der Schauspielleitung am Tiroler Landestheater beauftragt. Er hat 2002 das Tiroler Dramatikerfestival ins Leben gerufen, das er bis heute leitet. Verschiedene Lehraufträge an Schauspielschulen gehören seit Jahren zu seinen weiteren Tätigkeiten, ausserdem ist er Mitglied des Kulturausschusses des Landes Tirol.
In einer Reihe von Kinofilmen spielte Rohrmoser eine Hauptrolle, darunter Kaltes Fieber (Regie: Joseph Rusnak), Malambo (Regie: Milan Dor), Ossegg – oder die Wahrheit über Hänsel und Gretel (Regie: Thees Klan) und Unter Freunden (Regie: Lukas Stepanik). Ferner wirkte er in diversen Fernsehproduktionen vom NDR, ORF, ZDF und BR als Filmschauspieler mit.
Seit 1981 hat Klaus Rohrmoser u.a. an folgenden Häusern oder Institutionen inszeniert: Wiener Volkstheater, Theater in der Josefstadt, Wiener Festwochen, Tiroler Landestheater Innsbruck, Tiroler Volksschauspiele Telfs, Stadttheater Bruneck, RAI Radiotelevisione Italiana, Tiroler Dramatikerfestival.
1984 wird der Milan Dor-Film Malambo mit Klaus Rohrmoser in der Hauptrolle beim Filmfestival Mannheim-Heidelberg mit dem Großen Preis ausgezeichnet; 1990 erhält Rohrmoser beim Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken den Darstellerpreis als bester Nachwuchsdarsteller.
Zuletzt erschienen: Dunkle Mutter Finsternis.

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