Kaimbacher, Alexander Kainz, Irene Kaiser, Kristiane Kalechyts, Antanina Kandyba, Tatjana Kapp, Reinhard Karišik, Maida Kautsky, Peter Keilhack, Dorian Kellner, Zoltan Kenyeri, Helene Kerbl, Thomas Khanamiryan, Astghik Kinder, Hermann Kircher, Axel Kircher, Markus Klaus, Händl Klebel, Raimund Klein, Richard Klemencic, Daniela Klimbacher, Georg Klingler, David Klinkhardt, Leif Klon, Benjamin-Lew Knafl, Arnulf Knapp, Radek Knaupp, Martin Koci, Julia Kohlhofer, Christian Köhlmeier, Michael

Kristiane Kaiser

Kaiser, Kristiane

Sopranistin.

Kristiane Kaiser wurde in Wien geboren und studierte Gesang an der Musikhochschule Mozarteum Salzburg und der Universität für Musik in Wien.
Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, so z. B. des Gradus ad Parnassum 1999, des Belvedere-Wettbewerbs und des Lions-Music-Awards Firenze (beide 2000), des Competizione dell’Opera Dresden 2001, des Gran-Canaria-Wettbewerbs 2002 und des Marie-Kraja-Wettbewerbs Tirana 2003.
Sie erhielt Gastengagements an den Staatsopern von München, Berlin, Hamburg und Dresden, an den Opernhäusern von Frankfurt, Düsseldorf, Chemnitz und Zürich sowie an der Staatsoperette Dresden, am Stadttheater Klagenfurt und an der Vlaamse Nationaloper Gent sowie bei den Sommerfestivals „Kammeroper Schloss Rheinsberg“, „Oper Klosterneuburg“, „Operettensommer Langenlois“, dem „sirene Operntheater“ und „Mozart in Rheinsberg“. Dabei war die Künstlerin in folgenden Rollen zu sehen und zu hören: Maria („Hierlanda“), Konstanze („Die Entführung aus dem Serail“), Pamina („Die Zauberflöte“), Clorinda („La Cenerentola“), Anna Reich („Die lustigen Weiber von Windsor“), Marie („Zar und Zimmermann“), Giulietta („I Capuleti e I Montecchi“) sowie Micaela („Carmen“) und Donna Anna („Don Giovanni“), weiters als Gräfin Zedlau („Wiener Blut“), Laura („Der Bettelstudent“), Fürstin Anna Elisa („Paganini“), Fedora Palinska („Die Zirkusprinzessin“) und Beatrice („Boccaccio“).
Auf dem Konzertpodium gab sie u. a. Brahms „Ein deutsches Requiem“ (Paris, unter Bertrand de Billy), Mendelssohn-Bartholdys „Lobgesang“ (in Brüssel), Mendelssohn-Bartholdys „Ein Sommernachtstraum“ (Stadttheater Klagenfurt) und Rossinis „Petite Messe Solenelle“. Weitere Konzerte gab Kaiser mit dem RSO Wien, der Wiener Akademie und der MDR-Kammerphilharmonie.
Mit Liederabenden war die Künstlerin u. a. beim Schleswig-Holstein-Festival, im Konzerthaus Wien, im Musikverein Wien, im Schubert-Geburtshaus Wien und in der Probstei St. Gerold zu Gast.
Im Jahr 2008 sang sie u. a. die Titelpartien von Lehárs „Friederike“ (Prinzregententheater München) und Verdis „La Traviata“ (Opernfestival St. Margarethen).
Seit der Saison 2004/05 ist Kristiane Kaiser Ensemblemitglied der Volksoper Wien. Das Publikum kennt sie u. a. als Marie („Zar und Zimmermann“), Gabriele („Wiener Blut“), Laura („Der Bettelstudent“), Donna Anna („Don Giovanni“), Beatrice („Boccaccio“), Martha („Der Evangelimann“), Gräfin Almaviva („Die Hochzeit des Figaro“), Antonia („Hoffmanns Erzählungen“), Agathe („Der Freischütz“), Rosalinde („Die Fledermaus“), Micaela („Carmen“), Pamina („Die Zauberflöte“) und Konstanze („Die Entführung aus dem Serail“).
Für die Rolle der Marie („Die verkaufte Braut“) an der Volksoper Wien wurde Kristiane Kaiser im Juni 2005 mit der Eberhard Waechter Medaille ausgezeichnet.
In der Spielzeit 2010/11 ist Kristiane Kaiser an der Volksoper u. a. als Violetta Valery („La Traviata“), Rusalka in der Neuproduktion „Rusalka“, Rosalinde („Die Fledermaus“), Micaela („Carmen“) und Liù („Turandot“) zu sehen.

Kristiane Kaiser