Kaimbacher, Alexander Kainz, Irene Kaiser, Kristiane Kalechyts, Antanina Kammel, Bernhard Kandyba, Tatjana Kapeller, Fabio Kapp, Reinhard Karišik, Maida Karpouzi, Angela Kaufmann, Dieter Kaufmann, Max Kautsky, Peter Keilhack, Beate Keilhack, Dorian Kellner, Zoltan Kenyeri, Helene Kerbl, Thomas Khanamiryan, Astghik Kinder, Hermann Kircher, Axel Kircher, Markus Klammer, Jan Klaus, Händl Klebel, Raimund Kleedorfer, Jutta Klein, Richard Kleindienst, Josef Klemencic, Daniela Klimbacher, Georg

Kristiane Kaiser

Kaiser, Kristiane

Sopranistin.

In Wien geboren, studierte Kristiane Kaiser am Mozarteum Salzburg und an der Wiener Musikuniversität bei KS Margarita Lilova. Sie ging aus zahlreichen Wettbewerben in Österreich, Deutschland, Italien und Spanien erfolgreich hervor und wurde 2005 mit der ‚Eberhard Waechter Medaille‘ ausgezeichnet. Nach ersten Gastspielen wurde zunächst die Rolle der Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) zu ihrer zentralen Partie, mit der sie an den Staatsopern von Dresden, Berlin, München und Hamburg, in Düsseldorf, Karlsruhe und Frankfurt auftrat. Sie gastierte als Pamina (Die Zauberflöte) an der Zürcher und der Kölner Oper, als Cleopatra (Giulio Cesare) in Düsseldorf und als Contessa (Le nozze di Figaro) in Dresden. Bereits 2008 sang sie ihre erste Violetta (La traviata), wovon ein Mitschnitt auf CD und DVD veröffentlicht wurde.
In all diesen Jahren blieb Kristiane Kaiser dem Ensemble der Wiener Volksoper eng verbunden. An diesem Theater erfuhr ihr Repertoire eine stetige Entwicklung, die sie – neben schon genannten Partien - von Donna Anna (Don Giovanni), Fiordiligi (Così fan tutte) und Agathe (Der Freischütz) über Marie (Die verkaufte Braut), Dvoraks Rusalka, Liu (Turandot), Mimi (La Bohème) und Nedda (I Pagliacci) hin zu dramatischerem Repertoire führte: Leonora (Il Trovatore), Diemut (Friedenstag), Giulietta (Le contes d’Hoffmann) und Wally (La Wally).
An der Estnischen Nationaloper in Tallinn gab sie kürzlich ihr Rollendebüt als Strauss‘ Arabella, an der Oper Köln jene als Rezia in Webers Oberon und als Elisabeth in Wagners Tannhäuser. Bei den Salzburger Festspielen 2016 sang sie die Partie der Rovina in Otto Nicolais Opern-Rarität Il Templario. In Köln folgt 2018 ihre erste Salome von Richard Strauss, in Wien 2019 ihre erste Senta in Wagners Der fliegende Holländer.
Neben ihrem Opernrepertoire singt Kristiane Kaiser auch immer wieder Hauptpartien in klassischen Operetten wie Rosalinde (Die Fledermaus), Gräfin Zedlau (Wiener Blut) und Angèle (Der Opernball). Sie hat aber auch die  weiblichen Hauptpartien in den Operetten Friederike, Paganini und Die Rose von Stambul für CD-Veröffentlichungen gesungen, daneben aber auch Aufnahmen von Opernraritäten wie Schubert-Einakter, Humperdincks  Dornröschen und Lachners Catharina Cornaro.
Kristiane Kaiser gibt auch regelmäßig Konzerte; sie sang Brahms' Ein Deutsches Requiem in Paris, Mendelssohns Lobgesang in Brüssel, Beethovens 9. Symphonie bei der Accademia di Santa Cecilia in Rom, Mahlers 4. Symphonie im Le Corum von Montpellier sowie Konzerte im Wiener Musikverein und Liederabende in Deutschland und Österreich.

Kristiane Kaiser