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Kronenzeitung, 4.3.2007, Monika Brügeller

Irdisches von Außerirdischen


Die Vorgaben waren ganz klar: ein Mann im Mond, ein Astronaut, ein Briefträger, eine Köchin und Galileo Galilei mußten in jeder Kurzoper vorkommen. Sieben Autoren mit ihren sieben Komponisten bewiesen nicht nur viel Phantasie, sondern zeigten einen höchst unterschiedlichen Zugang. Eine gelungene "Landung".
Sieben Operellen wurden Freitag Abend in den Innsbrucker Kammerspielen uraufgeführt. Die sieben Teams (Daniel Glattauer/Johanna Doderer, Johannes Schrettle/Hannes Raffaseder, Barbara Frischmuth/Ulrich Küchl, Kristine Tornquist/René Clemencic, Günter Rupp/Jury Everhartz, Händl Klaus/Klaus Lang, Antonio Fian/Herwig Reiter) zeigten Vielseitigkeit und entführten das Publikum in neue Bereiche, teilweise völlig losgelöst von allem Bekannten. Die Bandbreite reichte dabei von Opulentem bis zu sehr Minimalistischem.
Jennifer Chamandy, Lysianne Tremblay, Alexander Mayr, Andreas Mattersberger und eine hinreissende Eleonore Bürcher zeigten nicht nur viel spielerische Lust, sondern auch gesangliches Können. Regisseurin Kristine Tornquist hätte passagenweise aber mehr Mut zum Streichen zeigen können. Für das Tiroler Ensemble für Neue Musik gab es Extra-Applaus.

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