Kölbl, Clemens Köller, Katharina Költringer, Andrea König, Franz Kopacinski, Jacqueline Korak, Sonja Körber, Anita Kornaraki, Stamatia Korner, Marianne Kosz, Peter Koutnik, Paul Koutnik, Pia Kovacs, Aladin Kövesdi, Tibor Krah, Jörg Ulrich Kranebitter, Matthias Krappmann, Santo P. Kreiner, Michael Kremser, Elsa Kschwendt-Michel, Dieter Kubelka, Peter Küchl, Ulrich Kuderer, Bernhard Kuderna, Max Kugler, Florian Kühn, Patrick Maria Kukelka, Natalia Kumpl, Franz Kuscher, Markus Kusztrich, Leon

circles

Die Versammlung von Künstlern oder Denkern um ein gemeinsames Feuer, um einen gemeinsamen Topf ist – entgegen dem Klischee vom genialen Einzelgänger – eine der Qualitäten, die in der Kunst- und Kulturgeschichte immer wieder ins Auge sticht.
Die Magie der Gruppe – der erklärten wie der assoziativen – ist eine treibende Kraft. In der Gruppe verdichten sich Ahnungen zur Idee, die Gruppe treibt Ideen und den einzelnen innerhalb der Gruppe in ein gemeinsames Zentrum der Konsequenz und Konzentration (oft dann auch wieder hinaus, wenn es zu eng wird), und wirkt in jeder Richtung als Katalysator individueller und geteilter Entwicklung.
Steve Watson nennt diese „circles“ „wichtige Hebammen des Modernismus“, Wolfgang Kos spricht von Gruppen als den „tragenden Geflechten für innovative Aufbrüche“ und hegt den Verdacht, „dass die Welt der Avantgarde in ihrem Innersten aus lauter Dörfern, Stammtischen, Wahlverwandschaften und gemeinsam zerwühlten Betten besteht.“

Herzlichen Dank ausserdem an: