Harrer, Gudrun Haselberger, Ingrid Haselböck, Lukas Hassler, Vesna Hattinger, Wolfgang Hattler, Tamara Hauf, Anna Clare Heegmann, Gebhard Heidrich, Werner Heilbron, Jonathan Heindl, Christian Heinrich, Gernot Helm, Richard Herfert, Dieter Herget, Raoul Herrnböck, Julia Hesse, Elke Hiesböck, Barbara Hiller, Katrin Hiller-Bruckmann, Christiane Hilmar, Merike Hirschbichler, Patricia Hirschmann, Edwin Hjörleifsson, Sven Höchtel, Bernhard Hofbauer, Joe Hofer, Christoph Hoffmann, Max Hofinger, Alois Höfler, Julia

Lukas Haselböck

Haselböck, Lukas

Komponist .

Geboren 1972 in Wien in einer Musikerfamilie.
Früher Klavierunterricht. Volksschule und Gymnasium (humanistischer Zweig mit Latein und Altgriechisch) in Wien.
1988 – 1990 Fagottstudium bei Camillo Öhlberger an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.
1990 Matura am Wiener Schottengymnasium.
ab 1990 Studium der Musikwissenschaft (Nebenfach Philosophie) an der Universität Wien.
ab 1991 Kompositionsstudium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien bei Iván Eröd und Erich Urbanner.
ab 1994 Studium der Gesangspädagogik bei Adelheid Hornich an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.
1995 Diplom (Musikwissenschaft) mit Auszeichnung mit einer Arbeit über Prozeß und Kontrastdenken in den Streichquartetten Regers und Hindemiths.
1997 Promotion (Musikwissenschaft) mit Auszeichnung zum Dr. phil mit Analytische Untersuchungen zur Motivischen Logik bei Max Reger (2000 bei Breitkopf & Härtel erschienen).
1998 Lehrgang für Atemtechnik bei Johann Leutgeb an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.
1999 Kompositionsdiplom (Mag. art.) mit Auszeichnung.
ab 2001 Assistent am Institut für Analyse, Geschichte und Theorie der Musik der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Vortrags- und Forschungstätigkeit.
2004 Organisation und inhaltliche Planung des Friedrich-Cerha-Symposions im Wiener Konzerthaus.
2005 Buchpublikation: Zwölftonmusik und Tonalität, Laaber 2005.
2006 Buchpublikation: Friedrich Cerha: Analysen – Essays – Reflexionen, Freiburg / Wien / Berlin 2006.
2007 Assistenzprofessor an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.
2009 Organisation und inhaltliche Planung des Symposions „Klangperspektiven“ (u.a. mit Tristan Murail, Georg Friedrich Haas, etc.).
2009 Buchpublikation: Gérard Grisey: Unhörbares hörbar machen, Freiburg / Wien / Berlin 2009.

Diverse Buchpublikationen (u.a. über Zwölftonmusik, Friedrich Cerha, Gérard Grisey), als Komponist Aufführungen im In- und Ausland und diverse Auftragswerke (u.a. 2008 sirene operntheater und ensemble die reihe), Preise und Stipendien. Als Sänger Mitwirkung bei Aufführungen des Arnold-Schönberg-Chors, Concentus Vocalis, Hugo-Distler-Chors, Wiener Singvereins u.a., Tätigkeit als Ensemblesänger und Solist.

Werkverzeichnis (Auszüge)

* Burleske für Fagott und Klavier (1991)
* Zwei Lieder für Sopran und Klavier nach Gedichten von Georg Trakl (1992)
* Streichquartett in drei Sätzen (1994)
* Sechs Lieder für Mezzosopran und Klavier nach Gedichten von Rilke (1996)
* Zwei Stücke für Violoncello und Klavier (1997)
* Zwei Lieder für Mezzosopran und Klavier nach Gedichten von Rilke (1997)
* Metamorphosen für Violine und Orchester (1997/98)
* Variationen für Klarinette solo (1998)
* animato – calmo für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier (1998)
* 13 Miniaturen nach Giuseppe Ungaretti für tiefe Stimme, Bassklarinette und Klavier (1998)
* Schatten für Bassklarinette, Schlagzeug und Akkordeon (1999)
* Drei Miniaturen für Streichquartett (1999)
* mobile für Bläserquintett (1999)
* Cantus für Violoncello und Klavier (1999)
* Movimento für Orgel (2000)
* Sequenzen für zwei Klaviere (2000)
* Sonate für Violine und Klavier (2000)
* Kantate für Sopran, Tenor, Bass und sechs Instrumente nach Gedichten von Thomas Bernhard und Andreas Gryphius (2001)
* Einstellungen für Klarinette, Oboe und Fagott (2004)
* Aquarell für Klavier (2005)
* … jenes Licht … nach Paul Celan und Nelly Sachs für Sprechstimme, Flöte, Englischhorn und Klavier (2005–06)
* Sonate für Klavier (2006)
* L’inesprimibile nulla. Zyklus nach Giuseppe Ungaretti für Sopran, Flöte, (Bass-) Klarinette, Harfe, Violine und Violoncello (2007)
* Der Maler Brabanzio. Operneinakter nach Leo Perutz (2008, Auftragswerk sirene operntheater)
* Concerto da camera für Kammerorchester (2008/09, Auftragswerk des Ensembles die reihe)
* Wiener Blut. Schräge Chansons nach Manfred Chobot, Nikolaus Dominik, Rudolf Kraus und Matthias Politycki für Mezzosopran, Violine und Violoncello (2009)
* vor dem verschwinden nach Texten von Andrea Heuser für Bassstimme, Sopransaxophon und Klavier (2009/10). Erstfassung. UA 29.1.2010, Alte Schmiede Wien; Lukas Haselböck (Bass), Markus Holzer (Saxophon), Gernot Schedlberger (Klavier)
* vor dem verschwinden nach Texten von Andrea Heuser für Bassstimme solo (2010). UA 14.6.2010, Off-Theater Wien; Lukas Haselböck (Bass)

Lukas Haselböck