Descamps, François-Pierre Dettelbacher, Ferdinand Di Sapia, Marco Dickbauer, Johannes Dienz, Alexandra Dienz, Christof Dimitrov, Svetlosar Djelosevic-Tesla, Aleksandar Dlouhy, Theresa Doderer, Johanna Domjan, Csilla Dorda, Veronika Dorfmann, Barbara Döring, Loma Dormeier, Walter Dorninger, Wolfgang Fadi Dorschel, Andreas Dreo, Anna Duit, Erke Dusl, Andrea Ebenbauer, Johannes Ebner, Hermann Edelmann, Nina Eder, Mario Claus Egg, Loys Eleta, Miki Elkin, Shauna Endelweber, Severin Erdem, Mirjam Ernstbrunner, Pia

Marco Di Sapia

Di Sapia, Marco

Bariton.

Geboren in Genua, aufgewachsen in Rom, wo er seine Ausbildung als Schauspieler genoss, kommt er 1997 nach Wien, um dort Gesang zu studieren, wo er am Konservatorium der Stadt Wien 2005 seine Ausbildung mit Auszeichnung beendet. Zur gleichen Zeit macht er ebenfalls an der Universität für Musik und darstellende Kunst in den Fächern Oper sowie Lied und Oratorium sein Diplom.

Während seiner Ausbildung singt er Rollen wie Guglielmo (Don Pasquale), Conte Almaviva (Le nozze di Figaro), Eisenstein und Falke (Die Fledermaus) und Dottor Malatesta (Don Pasquale)

Im Jahre 2000 debütiert er in Wien mit der Neuen Oper Wien in der Rolle des Sid (Albert Herring von B. Britten), eine Zusammenarbeit, die sich über weitere Jahre erstrecken wird, in denen er u.A. in Britten’s A Beggar’s Opera, Bernstein’s Candide, Berg’s Wozzeck, Boesman’s Wintermärchen, Kurt Weill’s Die sieben Todsünden und Johnny Johnson und Kurt Schwertsik’s Katzelmacher zu sehen ist.

Im Operettenrepertoire sieht man ihn als erfolgreichen Pappacoda in Johann Strauss’ Eine Nacht in Venedig mit der Kammeroper Wien sowie im Bettelstudent von Millöcker bei den Operettenfestspielen Bad Hall. Es folgt wieder in Wien eine Welturaufführung des Komponisten Jury Everhatz als Semyonowitch in der Oper.

Im Sommer 2004 spielt er seinen ersten Graf Amaviva in Mozart’s Le nozze di Figaro im Theater Republic in Salzburg. Es folgen der Figaro in Rossini’s Il barbiere di Siviglia bei den Festspielen Kirchstetten (NÖ) sowie Papageno in der Zauberflöte im Jugendstiltheater Wien. Im Oktober des gleichen Jahres fährt er durch eine Einladung des Österreichischen Ministeriums für Bildung und Kultur in die Mongolei, um in der Hauptstadt Ulan Bator unter österreichischen Regie und musikalischer Leitung die Rollen des Leporello und des Don Giovanni in der gleichnamigen Oper von Mozart zu spielen.

2005 ist er als Lindorf, Mirakel, Coppelius und Dappertutto in Offenbach’s Hoffmann’s Erzählungen an der Staatsoper Stettin (Polen), mit denen er auf Europatournee fährt. Wieder an der Kammeroper in Wien singt er „Boris“ in der einzigen Operette von D. Schostakovitsch Moskau Tscheriomuschki, mit dem er einen großen Erfolg bei Publikum und Presse feiert. Im September debütiert er an der Staatsoper Danzig in der Rolle des Faninal (Der Rosenkavalier von R. Strauss) mit der er ebenfalls auf Europatournee fährt.
Im November des gleichen Jahres ist er noch als „Plistene“ in Salieri’s La grotta di Trofonio am Wiener Konzerthaus zu hören und im Dezember dann als Falke in Die Fledermaus in Hannover sowie auf Deutschland-Tournee bis Februar 2006.

Es folgen dann wieder die Titelrolle in Mozart’s Don Giovanni im Theater Republic in Salzburg und seine Mitwirkung in Offenbach’s Blaubart bei den Bregenzer Festspielen.
2006 kommt Marco Di Sapia nach Marseille wo er beim CNIPAL (Centre National d’Insertion Professionnelle d’Artistes Lyriques) engagiert ist und dort bis Juni 2007 tätig ist. Er beginnt seine Karriere in Frankreich mit einem Konzert mit dem Cannes-Orchester beim MIDEM-Festival in Cannes und einer CD-Aufnahme mit Roberto Alagna in Montpellier in Massenet’s Le Jongleur de Notre Dame wo er als „Moine Musicien“ zu hören ist. Weiters war er als Splendiano in Bizet’s Djamileh in Lyon zu hören, im Oktober 2007 an der Oper St.-Etienne in Massenet’s Ariane und im Dezember an der Opéra National de Montpellier als „Jupiter“ in Orphée aux Enfers von J. Offenbach .

Bis 2010 war er an mehreren Häusern in Frankreich tätig, u.a. als Sagrestano in Puccini’s Tosca (Toulon 2008), die 4 Bösewichte in Offenbach’s Les Contes d’Hoffmann (St.-Etienne 2010), als „Don Profondo“ in Rossini’s Il viaggio a Reims ( zwischen 2008 und 2010 in Toulouse, Marseille, Nice, Vichy, Montpellier, u.a.).

Im Sommer 2008 ist er wieder bei den Bregenzer Festspielen zu sehen in einer Koproduktion mit der Neuen Oper Wien in der Uraufführung der serbischen Komponistin Isidora Zebeljan Eine Marathon-Familie.

Auch als Lied- und Oratoriumsänger ist Marco Di Sapia sehr aktiv. Neben den zahlreichen Konzerten in Österreich ist er auch in Frankreich, Italien, Deutschland und der Schweiz zu hören.

Nel 2008 sarà Pasquariello nel "Convitato di Pietra" di Gazzaniga sempre con l'Opera Nazionale di Montpellier.
Nel 2010 interpreterà i quattro ruoli principali ne "I racconti di Hoffmann" con L'Opera House di St. Etienne.
Ha vinto vari premi tra i quali, nel 1995, il primo premio al concorso internazionale di canto “Jugend Musiziert”; nel 2003 il "Fidelio Wettbewerb" del Conservatorio di Vienna; il primo premio al 41° concorso Carlo Gomes per l'opera e l'operetta a Torino (2005); il primo premio per "Lieder in tedesco" al concorso "Ada Sari" in Polonia (2005); nel 2006, vince una borsa di studio al concorso internazionale di musica da camera a Lione; Premio CNIPAL al concorso di canto internazionale a Marmande (Francia, 2006).

Marco di Sapia