Kövesdi, Tibor Krah, Jörg Ulrich Kranebitter, Matthias Kreiner, Michael Kremser, Elsa Kschwendt-Michel, Dieter Kubelka, Peter Küchl, Ulrich Kuderer, Bernhard Kuderna, Max Kugler, Florian Kühn, Patrick Maria Kukelka, Natalia Kumpl, Franz Kuscher, Markus Kusztrich, Leon Kutil, John F. Lachmayer, Herbert Lackner-Gohari, Jaleh Lacroix, Sylvie Lambauer, Bernd Lamnek, Horst Landauer, Bernhard Landsgesell, Werner Lang, Bernhard Lang, Klaus Lang-Auinger, Claudia Larina, Elena Larl, Rupert Laskaridis, Spiros

Matthias Kranebitter

Kranebitter, Matthias

Komponist.

Matthias Kranebitter wurde am 28.Jänner 1980 in Wien geboren, erste musikalische Ausbildung in Klavier und Klarinette. Er studierte vorerst an der Universität Wien Mathematik, später an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien Medienkomposition bei Klaus Peter Sattler, Elektroakustische Komposition bei Dieter Kaufmann und German Toro-Perez sowie Klavier bei Christiane Karajeva. Nach Abschluss dieser Studien ging er nach Amsterdam um am dortigen Konservatorium den postgradualen Lehrgang Contemporary Music Through Non-Western Techniques zu besuchen. Seit 2009 lebt er wieder in Österreich und besucht ein weiterführendes Kompositionsstudium an der Universität für Musik in Graz bei Alexander Stankovski.  
Neben seiner Arbeit im Bereich der Medienkomposition (u.a. Musik zur ORF Fernsehserie Tschuschen:Power, Signation der Ö1 Talentebörse), finden sich in seinem musikalischen Schaffen sowohl Berührungspunkte mit dem Jazz (z.B. ragzigzag für Bigband, 2. Preis beim Wettbewerb des Zurich Jazz Orchestras) als auch mit Alternative Music (z.B. advoraksymphony9.rmx – Preisträgerwerk beim AntoninDvorakRemixContest 2003 von FM4 und der Volksoper Wien). Ein Schwerpunkt seiner kompositorischen Arbeit liegt auf der Verwendung von Elektronik bzw. Liveelektronik (z.B. breathing - ausgezeichnet beim Wettbewerb des ÖKBs für moderne Chorliteratur 2006, 7enden -  Auftragkomposition des Wiener Grabenfestes 2007) wobei seine Werkliste auch zahlreiche reine Instrumentalwerke beinhaltet, von kammermusikalischen Besetzungen, Ensemblestücken (z.B. kreise – für Viola und tiefes Ensemble – 1.Preis beim Gustav Mahler Kompositionswettbewerb 2006, spreu und scherben – uraufgeführt im Rahmen von Wien Modern 2008 und in weiterer Folge in fünf europäischen Ländern) bis hin zu drei Werken für großes Orchester (safiatan – Preisträgerwerk beim Wettbewerb der Münchner Symphoniker 2007, sustained surprise – haydnsymphony94.remixed – 1.Preis beim Wettbewerb der Holland Symfonia bei der Gaudeamus Music Week 2009 in Amsterdam, sowie symphonie3000 in C Dur – Orchesterminiatur für das Projekt RSO 40 Jahre Panoptikum).
Seit 2008 ist er organisatorischer Leiter des Kompositionskurses der Internationalen Sommerakademie ISA der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Matthias Kranebitter