Ifkovits, Michaela Illich, Gerlinde Ivicevic, Mirela Iwase, Ryuta Jackel, Franz Rudolf Jäggle, Martin Jagodic, David Jaksch, Ulli Janicki, Jan Jankowitsch, Andreas Janyr, Premysl Jezek, Andrew Joham, Erich Jokl, René Jorde, Tristan Joseph, Tamara Jurga, Ewelina Jurkovic, Antonia Kaimbacher, Alexander Kainz, Irene Kaiser, Kristiane Kalechyts, Antanina Kandyba, Tatjana Kapp, Reinhard Karišik, Maida Kautsky, Peter Keilhack, Dorian Kellner, Zoltan Kenyeri, Helene Kerbl, Thomas

Mirela Ivičević

Ivicevic, Mirela

Komponistin.

Die Erforschung des reflektiven und subversiven Potentials des Klangs, sowohl als primären als auch als unterstützenden Teil des Gesamtkonzepts, steht im Zentrum des kompositorischen Interesses der 1980 in Split, Kroatien geborenen Komponistin Mirela Ivicevic, was sie oft zur Arbeit mit Text und spartenübergreifenden Projekten führt. Die Hauptthemen Ihrer Arbeit sind vorwiegend Identität, physische sowie geistige Freiheit, Queerness / Anderssein, und die Herausforderungen denen sie sich in zeitgenössischen Gesellschaften stellen müssen, besonders in denjenigen in denen sich die Künstlerin selber bewegt.

Die erste Musikalische Ausbildung (Klavier, Flöte) erhielt Ivicevic in Ihrer Heimatstadt Split, der das Studium der Komposition und Musiktheorie bei Željko Brkanovic an der Musikakademie Zagreb, sowie das postgraduale Studium Medienkomposition und angewandte Musik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien beim Klaus Peter Sattler und Christian Mühlbacher folgten. Im Rahmen verschiedener Meisterkurse arbeitete sie u.a. mit Beat Furrer, Georges Aperghis, Clemens Gadenstätter, Richard Ayres, Julia Wolfe und Louis Andriessen.

Als Komponistin erhielte sie Aufträge von zahlreichen Ensembles (Cantus Ansambl, Ensemble Platypus, Ensemble Reconsil, Ensemble Zeitfluss, Zagreb Philharmoniker u.a.) und Festivals (Musikbiennale Zagreb, ISCM World New Music Days, Gaudeamus Music Week u.a.) sowie Preise wie Rektorspreis der Universität Zagreb (Phantom No.3 für Sinfonieorchester, 2004), Theodor Körner Preis (Ace of diamonds, 2010),  Rudolf Matz Preis des Kroatischen Komponistenbunds für die beste junge KomponistInnen (2010) und Preis des Wiener Jeunesse Kammerchors und der ISCM Österreich für das Vokaltheater (Gender)Bender 9,99 (2011), während Ihre erste Oper The Threefairlady Opera (2007) für den kroatischen Josip Stolzer Slavenski Preis nominiert wurde.
Als Performerin ist sie Mitglied der Künstlergruppe Moment Collective, und ist seit 2010 Kuratorin und Produktionsleiterin des kroatischen Festivals zeitgenössischer Musik Dani Nove Glazbe Split.

Mirela Ivicevic