Schiske, Claudia Schmidinger, Marcus Schmidt, Mirjam Schmuckerschlag, Dagmar Schön, Thomas Schönmüller, Annette Schorsch, Gerda Schreiberhuber, Hapé Schrettle, Johannes Schubert, Georg Schuch, Barbara Schueler, Roland Schwahn, Mima Schwahn-Reichmann, Raja Schweitl, Katharina Schwendinger, Johannes Schwendinger, Michael Schwertsik, Kurt Schwetz, Matthias Schwidlinski, Maximilian Schwin, Svetlana Seebacher, Walter Seefeld, Ingo Seisenbacher, Maria Shevchenko, Alexander Simon, Alexander Singhania, Nikolaus Skrepek, Paul Skweres, Tomasz Sladonja, Nada

Mirjam Schmidt

Schmidt, Mirjam

Dirigentin und Ensemblesängerin.

Geboren in Mainz am Rhein, entstammt sie einer oberösterreichischen Lehrerfamilie.
Ihre künstlerische Begabung wurde durch ihre Eltern früh entdeckt und gefördert, sodass sie bereits in ihrer Jugend durch zahlreiche Preise im Fach Klavier / Klavierduo ausgezeichnet wurde.
Als Jungstudentin der  Dirigentenklasse am Peter-Cornelius-Konservatorium erhielt sie ihr erstes Rüstzeug als Dirigentin bereits im Alter von 17 Jahren und wirkte als Sängerin bei den Ensembles der Dommusik am Hohen Dom zu Mainz.
Assistenztätigkeiten am Mainzer Dom (Dirigate, Stimmbildung, Musikmanagement) stellten sie in jungen Jahren vor Herausforderungen, die ihre Musikalität früh reifen ließen. Zu dieser Zeit waren ihre Lehrer Matthias Breitschaft (Dirigieren), Albert Schönberger (Orgel), Ronald Pelger (Stimmbildung und Dirigieren).
Ihre berufliche Ausbildung als Dirigentin und Organistin erhielt sie nach dem Abitur an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Hier studierte sie bei Hans-Jürgen Kaiser, Joshard Daus und Sergiu Celibidache, dessen philosophischer Zugang zur Musik Mirjam Schmidt zutiefst prägte.
Weitere Meilensteine ihrer künstlerischen Ausbildung waren Kurse bei Eric Ericsson und Hospitationen beim Süddeutschen Rundfunkchor, Stuttgart.
Seit 1995 lebt sie in Österreich,  wo sie eine Familie gründete. In Wien engagierte sie sich als Dirigentin von Sakralmusik, insbesondere in den Jahren 2005–2008 als künstlerische Leiterin  der Kirchenmusik der ehemaligen kaiserlichen Hofpfarrkirche St. Augustin zu Wien.
Sie musizierte mit namhaften Solisten, wie Michael Schade, Annely Peebo, Alexander Kaimbacher, Adrian Eröd, Lars Woldt, Donna Ellen und Hermine Haselböck, und erwarb sich in kürzester Zeit ein großes Repertoire sowie Souveränität in Probenarbeit und Musikleitung.
Gleichzeitig begann ihre internationale Tätigkeit als Dirigentin. Über die Grenzen Österreichs hinaus führte sie ihr Weg  nach Israel (Akko), Dänemark („Djursland Barock-Konzerte“),  Italien („Festival dell’aurora“), und in die Slowakei (Rundfunkhaus Bratislava).
Mirjam Schmidt gründete im November 2007 das Ensemble > „La finestra d’arte“, um die Faszination an der Beschäftigung mit der Vokalmusik neben der Orchestermusik weiterzuführen.
In ihrer künstlerischen Arbeit setzt sie sich vielfältig für Neue Musik ein und dirigierte u.a. Uraufführungen von Werken Wolfram Wagners, Kurt Schwertsiks, Balduin Sulzers, Jury Everhartz´, Akos Banlakys, Johannes Ebenbauers, Ernst Ludwig Leitners und Fridolin Dallingers.
Als Lehrerin am Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese St. Pölten und als Referentin bei Seminaren gibt Mirjam Schmidt Handwerk und Kunst musikalischen Schaffens an ihre Studenten weiter, gemäß ihrem Leitmotiv:
„In dir muß brennen, was du in anderen entzünden willst“ (Augustinus).

Mirjam Schmidt