Szederkenyi, Julia Szederkenyi, Katrina Szederkenyi, Nandor Szederkenyi, Nora Tagwerker, Lukas Tanzler, Barbara Taschner, Rudolf Taschwer, Klaus Teherani, Kevan Tellian, Graziella Thaller, Horst Thelen, Laura Theuerkauf, Ernst Thurner, Berndt Thurner, Stefan Titz, Lea Titz, Walter Tolnai, Gabor Tolpeit, Andreas Tornquist, Kristine Tremblay, Lysianne Treyer, Marco Trink, Rebecca Trummer, Sigrid Tschakert, Katharina Tschiritsch, Hans Tsepkolenko, Karmella Tusek, Vesna Uhl, Peter Ulasevych, Nataliia

Nandor Szederkenyi

Szederkenyi, Nandor

Konzertmeister.

Nandor Szederkenyi, geboren in Budapest, Ungarn, als Sohn eines Geigers, bekam seinen ersten Unterricht von seinem Vater, der Schüler von dem legendären Geiger Jenö Hubay war. Weiteren Unterricht bei Agnes Deak bekam er am Bartok Konservatorium und bei Joszef Szasz und Semion Snitkovsky an der Franz Liszt Hochschule für Musik in Budapest. Während seiner Studien gab er viele Solokonzerte und Rundfunkaufnahmen in Ungarn. Stipendien gaben ihm die Möglichkeit in Weimar und in Moskau zu studieren. 1979 gewann er den nationalen Hubay Preis sowohl als auch den ersten Preis beim internationalen Szigeti Violin Wettbewerb. Nach Soloauftritten in Frankreich setze er seine Karriere in Deutschland fort, wo er Mitglied der Philharmonia Hungarica wurde. Neben seinen Orchestertätigkeiten gab er auch solistische Konzerte und machte Rundfunkaufnahmen in Belgien, Italien, Österreich und Deutschland. Zwischen 1985 und 1989 gab Nandor Szederkenyi zahlreiche Konzerte als Solist und Kammermusiker in vielen Städten Kanadas. 1989 wurde er dann eingeladen als erster Konzertmeister beim neu-gegründeten Century Orchestra Osaka, Japan zu wirken. Auch als Professor für Violine in Manitoba, Kanada war er sehr beliebt, da seine Schüler viele nationale und internationale Erfolge gewannen. Ein Höhepunkt seiner Karriere war ein Soloabend in Carnegie Hall, New York. Er spielt auf einer wunderschönen Geige von Ferdinand Gagliano aus dem Jahr 1762.