Ebenbauer, Johannes Ebner, Hermann Edelmann, Nina Eder, Mario Claus Egg, Loys Eleta, Miki Elkin, Shauna Endelweber, Severin Erdem, Mirjam Ernstbrunner, Pia Eulenberger, Klaus Everhartz, Jury Everhartz, Yvonne Falkenstein, Gottfried Falkenstein, Johannes Falkner, Brigitta Fankhauser, Renate Fedotov, Alexej Feinig, Nikolaus Fejes, Agnes Felderer, Brigitte Fendel, Ulrike Fennes, Florian Ferk, Miha Ferrari, Fabricio Feuersänger, Paul Fian, Antonio Flemming, Andreas Flosdorf, Dietmar Flunger, Elisabeth

Nina Maria Edelmann (ehem. Plangg)

Edelmann, Nina

Mezzosopranistin.

Die Vorarlberger Sängerin erhielt schon in ihrer Kindheit ersten Musikunterricht in Flöte und Geige, Tourneen mit dem Jugendorchester Dornbirn führten sie durch ganz Europa.
Nach ihrem Englisch-Geschichte Studium begann sie ihr Gesangsstudium in Wien und schloss am Brucknerkonservatorium Linz bei Professor Andreas Lebeda als Sopran  „Mit Auszeichnung“ ab.
Zur Vervollkommnung ihres Studiums absolvierte sie Meisterkurse bei Kurt Widmer, und arbeitete mit Hilde Zadek, Carol Byers und Herwig Reiter.

Sie trat in zahlreichen Opern- und Operettenproduktionen im In- und Ausland auf, sowohl im klassischen als auch barocken Repertoire, wie  „Annamirl“/ „Der fidele Bauer“ an der Staatsoperette Dresden,  „Rosine/ „Der Barbier von Sevilla“, oder „Dalinda/ Ariodante“. Sie sang das Requiem von W. A. Mozart unter der Leitung von Manfred Honeck.

In den letzten Jahren konnte sich die Mezzosopranistin mit der „volltönenden, entspannt geführten und wunderschön timbrierten Stimme“ (Anna Mika, VN 2013) vor allem im Bereich der Zeitgenössischen Musik einen Namen machen. Sie sang eigens für sie komponierte Werke von Komponisten wie Wolfram Wagner, Morgana Petrik oder Jury Everhartz und Akos Banlaky.
Sie trat in zahlreichen Konzerten und Uraufführungen mit großem Erfolg auf, vor allem mit Zoon Theater Wien, sirene Operntheater Wien, bei Konzerten der ÖGZM Wien, mit dem Ensemble Plus, dem Ensemble TRIS, und bei den Gmundner Festwochen.

Sie begeisterte in Produktionen der Zeitgenössischen Oper wie „Prinz, Held und Füchsin“ / Banlaky, und „2. Frau“ / Haubenstock.
Besonderen Erfolg hatte Nina Maria Edelmann als Anne Frank in "Das Tagebuch der Anne Frank“, eine Monooper in zwei Akten von Grigori Frid. Mit dieser besonderen Rolle in einer  Oper, die für eine einzige Sängerin geschrieben ist, stieß sie sowohl bei Publikum als auch Presse auf enormes Echo: „ […] vor allem: die großartige schauspielerische und gesangliche Leistung der Nina Maria Plangg. Sie spielt nicht, sie „ist“ Anne Frank.“ Neues Volksblatt - Kultur 22. 5. 2006.

Gleich nach ihrem Fachwechsel zum Mezzosopran konnte sie an diesen Erfolg anknüpfen: groß war die Begeisterung über ihre „atemberaubende Darstellung“ (Opernwelt/ November) des Türkenkinds in der Monooper „Türkenkind“ von Wolfram Wagner, die  in Wien ihre Uraufführung fand und 2012 zu einem Gastspiel an das Opera House Cairo eingeladen war.

Zuletzt war die Mezzosopranistin bei Liederabenden in Österreich und Deutschland mit Werken von Zemlinsky und Korngold zu hören.

Nina Maria Edelmann