Mikes, Magdalene Milenkov, Apostol Milovanovic, Olivera Moises, David Montjoye, Irène Moosmann, Stephan Mosich, Cai Mößmer, Marc Mukasheva, Bota Müller, Leila Musil, Bartolo Mütter, Bertl Nagele, Peter Narnhofer, Gregor Natmeßnig, Anita Neubauer, Mathilde W. Neugebauer, Herwig Neumann, Esther Neustifter, Sepp Neuwirth, Michael Nicoletti, Doris Niklas, Hermann Novacko, Robert Nowak, Selina Nowak-Dannoritzer, Ines Obereder, Johannes Oberthür, Heidemaria Oettle, Barbara Ölz, Maxmilian Ortega, Victor Cos

Olivera Milovanovic

Milovanovic, Olivera

Flötistin.

Olivera Milovanovic wurde in Pancevo (Serbien) geboren. Mit zehn Jahren erhielt sie ihren ersten Flötenunterricht am dortigen Musikgymnasium. Bereits in dieser Zeit absolvierte sie zahlreiche Konzertauftritte und erwarb mehrere 1. und 2. Preise bei Bundeswettbewerben des ehemaligen Jugoslawiens.
1994 kam sie an die Kunstakademie Novi Sad, an der sie vier Jahre bei Frau Professor Laura Levai-Aksin studierte. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf  die solistische Interpretation, die stark von Patrick Gallois und der französischen Flötenschule beeinflusst war, gelegt. Parallel dazu nahm Milovanovic an zahlreichen Meisterkursen teil, unter anderem bei Irena Grafenauer, Meinhart Niedermayr und Janos Balint.
Im Jahr 2000 wurde sie am Konservatorium der Stadt Wien in die Klasse von Prof. Meinhart Niedermayr, dem ehemaligen 1. Flötisten der Wiener Philharmoniker, aufgenommen. Am Konservatorium sammelte sie zahlreiche Erfahrungen in der Beschäftigung mit Kammermusik und diversen  Orchesterprojekten, z.B: IOIA (International Orchester Institut Attergau). Nach nur zwei Studienjahren konnte sie mit Auszeichnung abschliessen.                                                                                               
Im selben Jahr wurde sie in die Klasse von Univ. Prof. Mag. Robert Wolf (1.Flötist der Wiener Symphoniker) an der Musikuniversität Wien aufgenommen, bei dem sie mittlerweile ihre zusätzliche pädagogische Ausbildung (Mag. art.) ebenfalls mit Auszeichnung abgeschlossen hat.
Olivera Milovanovic  ist  1. Stipendiatin des "Werner Tripp Memorial Found" und  regelmäßige Substitutin bei den Wiener Symphonikern. Mitwirkung bei Produktionen unter den Dirigenten Fabio Luisi, Vladimir Fedosejev, Bobby McFerrin, Peter Schneider, Mikko Frank, unter anderem bei den Salzburger Festspielen.
Einen besonderen Schwerpunkt legt die Flötistin auf die Beschäftigung mit moderner Musik. Als Beispiele dafür seien die kammermusikalischen Werke Gottfried von Einems, des meistgespielten österreichischen Komponisten des 20. Jhdts., genannt, als auch das Flötenwerk Wil Offermans, einem der wichtigsten Flötisten unserer Zeit. Besondere Freude bereiten ihr auch die vielseitigen  Kompositionen Wolfram Wagners, von dem auch Aufnahmen auf dieser Homepage zu hören sind.
Eine rege Konzerttätigkeit im In-und Ausland rundet das künstlerische Gesamtbild der Flötistin Olivera Milovanovic ab.
Im Jahr 2009 hat sie an der Musikschule der Stadt Wien als Querflötenpädagogin zu arbeiten begonnen, seit 2012 ist sie auch Fachgruppensprecherin der Querflötenlehrer Wiens und in dieser Funktion organisiert sie regelmässig Vorträge, Workshops und Konzerte mit renommierten Künstlern und Pädagogen aus dem In–und Ausland.
Olivera Milovanovic spielt alternierend auf einer 14K Muramatsu-Flöte und auf einer Johannes Hammig Vollsilber-Flöte.

Olivera Milovanovic