Friess, Andreas Frischmuth, Barbara Fritzenwallner, Peter Frodl, Maria Fröhlich, Bernd Oliver Frühauf, Herbert Fuchs, Reinhard Fuchsberger, Johanna Führlinger, Agnes Gaal, Alfred Gahl, Annelie Gajcic, Isabella Galland, Veronique Gartler, Walter Gaspar, Miguel Angel Geißelbrecht, Flora Gerber, Marelize Gerger, Josef Gergov, Kanako Gergov, Rossen Geroldinger, Franz Giacalone, Petra Giannoulidou, Elsa Gillespie, Alistair Gimaletdinov, Nikolay Gindlhumer, Friedrich Glattauer, Daniel Gnigler, Jakob Görnet, Rudolf Gottwald, Stefan

Peter Fritzenwallner

Fritzenwallner, Peter

Künstler.

Peter Fritzenwallners Objekte haben keine Ursache im Realen, sie bestehen aus Motiven und Impulsen, die von der Manipulation artifizieller Produkte ermöglicht werden.
Er bietet uns den Triumph des Gestaltungswillens in seiner Welt, in der das Reale kein Bezugspunkt mehr ist. Sinn, Bedeutung wird dann ein strategisches Konzept das pragmatisch existiert, an der Schnittstelle zwischen Kunst und Benützung. Sein Wert ist mehr von operationellen als semantischen Fragen bestimmt, ohne ethische Imperative oder einen inneren Sinn, der sie anleitet.
Die Dialektik zwischen Assimilation des Materials an die Idee und die Anpassung der Idee an das Material ist die Basis seiner Kunst. Seine Idee und das Produkt das im Laufe der Intervention hervortritt, bilden sich jeweils heraus bis sie in den Augen des Betrachters verschmelzen, die ursprüngliche Idee sogar zum Verschwinden bringen.
Die Disposition der Formen in einem Werk Peter Fritzenwallners ist stets provisorisch, jedes Teil bewegt sich in einem stets neuen Verhältnis zu den anderen, dadurch sind die Möglichkeiten des Objekts immer bestimmt durch Faktoren wie das Gleichgewicht und seine Verteilung, die Länge der Verbindungen, das Gewicht der Stücke. Diese organisierte Sprunghaftigkeit parodiert eine Mechanik, deren Funktionen nie exakt das erwartete Resultat zeitigen. Die visuelle Subtilität kontrastiert mit der Simplizität der Mechanismen und der Vertrautheit der Gegenstände aus dem Alltag.
Prozesse, Abläufe, Veränderung überall … Objekte, die zu gebrauchen sind und Intervention fordern. Der Abstand zwischen Kunst und Publikum verringert sich. Der Sinn erschließt sich im Umgang mit den Objekten, das Werk wird erst durch seine Benützung komplettiert, wobei eine gewisse Intimität zwischen Werk und Betrachter entsteht.

Peter Fritzenwallner