Clemencic, René Confurius, Lucas Cortese, Roberta Cotten, Ann Csabai, Laszlo Czernovsky, Milena Dauer, Barbara Emilia David, Christine David, Ursula Declerfayt, Marie Dénes-Worowski, Marcell Denys, Tore Descamps, François-Pierre Dettelbacher, Ferdinand Di Sapia, Marco Dickbauer, Johannes Dienz, Alexandra Dienz, Christof Dimitrov, Svetlosar Djelosevic-Tesla, Aleksandar Dlouhy, Theresa Doderer, Johanna Domjan, Csilla Dorda, Veronika Dorfmann, Barbara Döring, Loma Dormeier, Walter Dorninger, Wolfgang Fadi Dorschel, Andreas Dreo, Anna

Roberta Cortese

Cortese, Roberta

Sängerin. Performerin. Dramaturgin. Regisseurin.

Geboren in Turin, literarisch-künstlerisches Hochschulstudium mit einer Doktorarbeit über Schubert und das Theater, Roberta Cortese studierte Klavier und Gesang in Turin und Wien, wo sie sich dann auch als Schauspielerin entwickelte. Für einige Jahre Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters (Leitung Claus Peymann), sie arbeitete vor allem bei Musiktheaterproduktionen: am Volkstheater, Schauspielhaus, Echoraum, Konzerthaus Wien, Residenztheater Muenchen, Schauspielhaus Graz; mit Regisseuren wie Einar Schleef, Dimiter Gotscheff, Paulus Manker, Michael Scheidl und mit Musikern wie Peter Keuschnig, Lesch Schmidt, Thomas Desi, Peter Eötvös.
2001 ging sie nach Italien zurück, wo sie weiterhin als Sängerin und Schauspielerin in Produktionen von Teatro Stabile Torino mitwirkte, sowie am Teatro Regio, Festival delle Colline Torinesi, Teatro Due in Parma, Spoleto Festival, Teatro dell'Acquario in Cosenza; mit Regisseuren wie Davide Livermore, Walter Le Moli, Lorenzo Fontana und mit Musikern wie Sandy Lopicic, Andrea Chenna, Marcello Fera, Fabio Biondi, Minus&Plus.
Parallel war sie 2002 Mitbegründerin und Hausdramaturgin des CineTeatro Baretti in Turin unter der Leitung von Davide Livermore, dem sie jahrelang bei Operninszenierungen assistierte, in Italien und international. 2005 machte sie ihr Debüt als Regisseurin am Cantiere Internazionale d'Arte di Montepulciano; es folgten Inszenierungen an den Opernhäuser von Turin, Foggia, Cosenza. 2009 begründete sie dann zusammen mit Luigi Chiarella Satyrikon, mit dem sie sich zeitgenössischer Dramaturgie und dem Cross-over von verschiedenen Kunstarten widmet, dies auch durch die Arbeit auf im Netz.
Eine Konstante ihres Schaffen ist das Schreiben und Übersetzten zeitgenössischer Theatertexten. Viele davon sind am CineTeatro Baretti, am Teatro Stabile oder als Produktionen Satyrikon inszeniert wurden. Unter den übersetzten Autoren sind Dejan Dukovski, Dea Loher, George Tabori, doch vor allem Elfriede Jelinek, worüber sie etliche Veröffentlichungen zählen kann.
Zur Zeit arbeitet sie an einem Projekt über Elfriede Jelinek und Schubert/Müller Winterreise.
Weitere Leidenschaften sind auf ihrem Blog : Satyrika.

Foto © Stefania Bonatelli

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