Gerger, Josef Gergov, Kanako Gergov, Rossen Geroldinger, Franz Giacalone, Petra Giannoulidou, Elsa Gillespie, Alistair Gimaletdinov, Nikolay Gindlhumer, Friedrich Glattauer, Daniel Gnigler, Jakob Görnet, Rudolf Gottwald, Stefan Gracova, Lubica Gradwohl, Brigitte Graf, Barbara Graf, Katja Gramer, Armin Gräser, Katharina Greenaway, Robin Greiman, Jeffrey Gross, Igor Gruber, Gerhard Grün, Gerald Gryllus, Samu Guberov, Ivaylo Guschelbauer, Markus Gustorff, Isabelle Haber, Claudia Habermann, Ingrid

Rossen Gergov

Gergov, Rossen

Dirigent und Pianist.

„His fine talent and his great sensibility for music and its interpretation which I experienced through his conducting make me feel to forward you this letter. Seiji Ozawa, Juni 2004

Rossen Gergov wurde in 1981 in Bulgarien geboren. Im Alter von 5 Jahren erhielt er den ersten Klavierunterricht. 1992 hat er den 1.Preis beim „Concorso Internationale di Musica per i Giovanni – Città di Stresa“ in Italien gewonnen. Bald erweiterte er sein Studium auf die Fächer Klarinette und Komposition. Seine wahre Leidenschaft galt jedoch dem Dirigieren.

1996 begann er sein Dirigierstudium bei Michail Angelov, im Jahr darauf erhielt er den Sonderpreis für Nachwuchsdirigenten beim „Junge Musiktalente“ – Wettbewerb in Sofia. Mit 18 kam er nach Wien um in der Klasse von Leopold Hager an der Universität für Musik und darstellende Kunst zu studieren. Bereits nach 2 Jahren wurde Seiji Ozawa auf sein Talent aufmerksam. Der Maestro lud ihn zum Tanglewood Music Festival ein, woraufhin Gergov ein „Conducting Scholarship“ von Boston Symphony Orchestra erhielt. Für die nächsten Jahre wurde Rossen Gergov Assistent und Schüler von Seiji Ozawa.

2004 schloss er sein Dirigierstudium mit Auszeichnung ab. Sein Diplomkonzert mit dem Radio-Symphonieorchester, Wien im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins wurde zu einem Triumph: die vom Tonmeister Sébastien Chonion mitgeschnittene LIVE-Aufnahme seiner Interpretation Strawinskys „Feuervogel“ – Suite gewann den 1.Preis beim AES Recording Competition in Barcelona; eine Anzahl internationaler Anfragen folgte, darunter sein Japan-Debut in der Izumi Hall, Osaka, Projekte mit Ensemble Orchestral de Paris, Eröffnungskonzert des Palais „Niederösterreich“ in Wien mit dem Tonkünstler Orchester, Niederösterreich, um eine Auswahl zu nennen. Seitdem arbeitet Gergov als Assistent-Dirigent mit dem Tonkünstler Orchester, Niederösterreich.

Der Dirigent hat im Juni 2006 eine neue SACD mit dem Symphony Orchestra of Norrlands Opera, Schweden mit Musik vom amerikanischen Komponisten David Chesky für „Chesky Records“ aufgenommen. Die SACD wurde für die 50."Grammy" Awards 2008 in der Kategorie „Classical Contemporary Composition“ nominiert.

Rossen Gergov ist Laureat des 1.Internationalen Dirigentenwettbewerbs „Evgeny Svetlanov“, veranstaltet mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg im Mai 2007.

Im November 2007 hat der Dirigent eine neue Aufnahme mit den Bamberger Symphonikern im Auftrag des Bayerischen Rundfunks gemacht. Andere interessante Projekte führten ihn neulich unter anderem zu den Grazer Philharmonikern, Tiroler Symphonieorchester, Innsbruck, Tonkünstler Orchester, Niederösterreich, wo Gergov vom Publikum und von der Presse mit grosser Begeisterung aufgenommen wurde.

m Bereich der Oper konnte Gergov schon grosse Erfahrung sammeln. Bereits mit 21 war er als Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung am Meininger Theater, Deutschland engagiert. Zuletzt war er im Sommer 2007 als Dirigent der Produktion der zeitgenössischen Oper „Playing Away“ von Benedict Mason bei den Bregenzer Festspielen zu erleben, wo Gergov sein Debüt bei dem renommierten Festival mit grossem Erfolg gab. Im Sommer 2008 kehrt er nach Bregenz zurück, diesmal als Assistent-Dirigent für „Tosca“, wo Gergov sein Debüt mit den Wiener Symphonikern geben wird. Im Oktober 2008 dirigierte er die Weltpremiere der Kammeroper
"Prinz, Held und Füchsin" von Akos Banlaky in Wien. Im Februar 2009 dirigierte er die Tschechische Erstaufführung von Michael Jarrells Monodram "Kassandra" am Nationaltheater Brünn. Im Juni 2010 gibt er sein Debüt an der Wiener Volksoper mit der "Fledermaus".

Gergov arbeitete mit renommierten Orchestern wie u.a. den Bamberger Symphonikern, dem BBC Symphony Orchestra, dem BBC Scottish Symphony Orchestra, dem Century Orchestra Osaka, dem Ensemble Orchestral de Paris, den Grazer Philharmonikern, dem Gunma Symphony Orchestra (Japan), den Jenaer Philharmonikern, dem Radio-Symphonieorchester Wien, dem Sinfonieorchester Basel, dem Symphony Orchestra of Norrlands Opera (Schweden), dem Tiroler Symphonie Orchester Innsbruck, dem Tonkünstler Orchester und den Wiener Symphonikern.

Rossen Gergov