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Textmaschine an Komponierkabine

Tornquist an Banlaky 16.11.07 15:22
.... Jedenfalls: alles trauriglustig, lustigtraurig, wie eine echte Komödie, die immer gefährlich nah am Rand zur Tragödie balancieren muss. Und die, die da in der Komödie unterwegs sind, dürfen auch gar nichts davon wissen, dass sie zum Lachen sind: das Publikum lacht am liebsten über die, denen gerade gar nicht zum Lachen zumute ist. ... bin grad ganz praktisch beim Rezitativeabspecken und Arienplazieren.... krz

Banlaky an Tornquist 04.12.07 00:43
...dein text kommt mir wie ein zauberschloss vor, mit unzähligen türen, toren, geheimgängen und verbindungen, kasematten und blinden schächten: aus einem barocken königsmärchen führt ein weg ins roadmovie, unter der erstarrten langeweile des königspaars à la bergmann dampft eine höllenküche...und die figuren!: intrigierender lakai und einsame königin; prinz, der die liebe jagend zum mann, prinzessin, die vor der liebe flüchtend zur frau wächst; ein kalter hemingwayheld; ein könig, der das weinen lernt; ein junge, in ungewissheit geboren, der schliesslich alle zusammenführt - wie sollten also meine musikalischen assoziationen nicht ähnlich ausladend sein? erwarte nichts gutes: es wird generalbass mit walking bass geben, liebesduett mit echo (des ausgeschlossenen), simultane liebesarien,ein wiegenlied, das gleichzeitig passacaglia ist (finale 1. akt) und couplets und cavatinas, melodram, kampffuge und rachearie mit trompetengeschmetter...oper eben, ohne moral, wie die märchen sind, wie das leben ist: mit vielen türen und toren, geheimgängen, kasematten...

Tornquist an Banlaky 14.12.07 14:40
achtung achtung: textmaschine an komponierkabine: geändertes blau markiert. ende

Banlaky an Tornquist 14.12.07 17:01
meisterin, meisterliche herzergüsse! das ist guuuut! vor allem : das streitquartett und wie dann der held erscheint, das doppeltelefonat, das “könig weint-königin verzeiht” und das finale kartenquartett ist genial: hier brauch ich noch mehrmehr worte, einfach so einen kartenspiel-latein-steinbruch ...die schlussszene wird ordentlich durcheinandergewirbelt...ich habe schon visionen...

Tornquist an Banlaky 02.01.08 17:43
liebster Meister, ich bin fast fertig. Fast ganz. So gut wie fast. Ganz fast. Alle Liebesduette sind so gut wie komplettiert und fast alle Zwischenrufe eingefugt. Nur weiss ich noch nicht, wo ich die Moritzarie hinstecken soll. Das darfst du dir dann einfach wünschen....Apropos: Wie fändest du eigentlich Rupert Bergmann als König?
besten Gruss aus dem Land der ewigen Verbesserung - Kriz Quist

Banlaky an Tornquist 16.01.08 01:01
kleinigkeiten folge 3345.: statt: „dein schwert hängt über mir“ (1. akt sz. 11., 2. zeile) folgendes: „dein tonnen/zentnerschweres schwert hängt über mir“ - wegen der silben, der silbernen silben....ein hoffender....

Tornquist an Banlaky 16.01.08, 08:17

...Unter solchen poetischen Komponisten-Vorschlägen leide ich tonnenschwere Qualen! notfallstens ginge: immerfort hängt dein Schwert über mir - aber hier auf keinen Fall Adjektive, weil der Text aus aneinander gereihten einfachen Phrasen oder Sprichworten der Gefährdung besteht, die man nicht poetisch ausschmücken darf (Herwig Reiter nannte mich besonders poetisch und das nehme ich nicht nur als Kompliment, sondern auch als Warnzeichen!)...

Banlaky an Everhartz 24.1.08, 00:41
mein lieber, aus guyana den stand der dinge: in einem brasilianischen stundenhotel opernfinali komponiert, unbekannte fruechte ausprobiert und wohlbekannte magenkaempfe wiedererkannt, erlaubnisse fuer nichtexistierende indianerdoerfer bekommen, allerdings darf ich nicht sie molestieren und ihnen alkohol ausschenken, viel und gern geschwitzt, mosquitos genaehrt, verbalattacke in christianens texten gegen ebendiese
christiane vorbereitet, ueber meinen schnell schrumpfenden geldmitteln gestaunt... und bitte weiterzuleiten mein liebesgestaendis an die meisterin: seit ueber einem monat lebe ich mit ihrem text (der 1. akt aufskizziert), er wird immer tiefer, reicher...

Tornquist an Banlaky 28.02.08, 18:09
Er lebt! Der verlorene Meister lebt! Hat Ihn der Urwald, wo Er ohne meine täglichen Textlieferungen unzivilisiert darben hat müssen, endlich ausgespuckt und an einem Computer stranden lassen. Allerbeste Nachrichten. Montag im Prückl werde ich mir Seine Flohbisse, die mitgeschleiften Blutegel, den langen zausigen Einsiedlerbart und DIE HEILIGE SKIZZE anschauen...

Banlaky an Tornquist 01.03.08, 20:19
einer meisterin würdige antwort; so sanft, mütterlich besorgt! helas, da naht bittere enttäuschung: der dünne einsiedlerbart glatt abgefallen, meine vorwitzigen zehen auf nullpunkt abgekühlt, bisse kriegst aber endlich du, und welche! vor allem: die skizzen existieren erst auf palmblättern und käferhäuten und sind streng geheim, dafür aber der text! der provisorisch endgültige 1. akt, sowie der endgültig provisorische 2.
also: staubwolken am horizont! der held! der held! der held kommt! aber wann?

Tornquist an Banlaky 04.03.08, 09:09
...sollen wir die Thronübernahme des Helden nicht noch ein wenig ändern: mehr zu einer Intrige von Held und Lakai machen, in der sie zu zweit agieren.... mehr Witz, mehr Schärfe? Das Stürzen alter Könige ist ja ein Standardvorgang. Der Siegeswille des Herausforderers muss so gross wie die Verteidigungsschwäche des Alten sein. Auf jeden Fall muss der Held angreifen und den Positionswechsel initieren. Aber die derzeitige Variante ist vielleicht zu harmlos. Eine schnurgerade offene Aggression würde allerdings vom bisher gezeichneten Bild des Helden abweichen: den stelle ich mir als Aufsteiger, Ehrgeizling, aber letztlich nicht besonders radikal vor: sozusagen ein eingedämmtes, gut versichertes, beamtenhaftes Heldentum und kein Desperado, der etwas Unberechenbares riskiert. Eigenlich ein typischer Börsianer, ein Manager, ein Spesenritter auf eigenen Vorteil. Es muss also ein Königssturz in der Handschrift dieser Sorte Held sein, im Stil dieses Generationenwechsels. Vermutlich wäre das doch am besten im Bündnis mit dem Lakai möglich. Königsstürze sind doch eigentlich immer eine Intrige. Noch hätten wir die Möglichkeit, es zu verschärfen - bevor du deine kopfinternen Palmblätternotizen in den 2.Akt ausdehnst....
Falls du ein Handbuch zum Stürzen alter Könige hast, bitte schmökere doch im Inhaltsverzeichnis der gebräulichen Methoden! Ist doch ein Männerthema? krz

Tornquist an Banlaky 22.04.08 10:27
Meister, Meister, widerstrebend habe ich mir mein Herz aus dem Leib gezerrt und stehe jetzt ganz herzlos vor dir da. Also: ich habe gekürzt, radiert, weggeschnitten, amputiert, gestrichen, zerstückelt.... Willst du noch mehr Transplantationen? Jetzt bin ich grad in Fahrt und bin bereit, ein nettes Konzert aus unsrer Oper zu machen.... krz krzt
PS: du musst vorsichtig sein mit deinen Vorschlägen an Regie und Bühne, ganz so direkt geht das nicht gut: da können die beiden, die uns richten werden, nur dagegen sein... subtil subtil!

Banlaky an Tornquist 22.04.08 16:08
liebstes füchslein, zurück mit deinem herz! es ist fast zu viel des kurzen! im 20: die zeilen mit belagernder katastrophe sind meine erklärten lieblingszeilen (und wette, dass von stephan auch), hier tut sich was abgrundtiefes auf, die sind soooo schön, die müssen bleiben!!!!!!!!!!!! ...
nun Ende 1.Akt: für mich ist das wichtigste, traurigste, stärkste in dieser szene: die kommunikationsunfähigkeit zwischen sohn und vater; der prinz ruft ihn an, 1.mal nach dem aller1. szene, vielleicht erwartet er noch etwas von ihm, und der vater kann nichts sagen, auch nichts fragen (ich kenne dies allzugut von meinem alten). also je knapper, stotternder, banaler, leerer, desto stärker

Tornquist an Banlaky 22.04.08 19:11
Na gut, dann behalt dir halt die Katastrophe. Aber im Gegenzug lass mir den Mythos der Könige.
Immerhin. Kürzen ist wie Aufräumen, nachher fühlt man sich psychohygienisch oder wie der Katholik sagt: rein wie nach der Beichte.

Bruckmeier an Everhartz 24.04.08 15:29
Liebe Kristine, lieber Jury, ich wollte mich nochmals für den schönen Abend und Eure Einladung bedanken, mit Euch zu arbeiten. Ich freue mich sehr darauf! Als ich nach unserer aufgeregten und künstlerisch schon vibrierenden Stimmung in den Zug gestiegen bin, ist zwischen Wien und St.Pölten in dem Waggon in dem ich saß ein Mensch gestorben. Es war eine sehr absurde Situation, die beiden Sanitätsärzte, die in St.Pölten zugestiegen waren, arbeiteten mit einer durchchoreographierten rasanten Behendigkeit, dass es faszinierend war und die Tragik vergessen ließ. Als wir dann mit fast einer Stunde Verspätung den Bahnhof verließen lag ein Mensch auf der Bahnhofsbank, zugedeckt mit goldener Folie. So schnell geht alles, dachte ich. Man sollte das Leben immer wieder kräftig an der Hand nehmen, denn plötzlich ist es weg. Irgendwie gehts auch in unserem Stück darum: um das Leben...
schicke liebe Grüße nach Wien, bis bald, Stephan

Tornquist an Banlaky 29. 05.08 08:58
bester Meister, ach. Hättest du nur gewollt, ich hätte dir ein Meisterwerk des Kürzens vorgelegt! Sag das dem Rupert! (...) Und: Instrumentiere mir bittebitte ein paar fesche Rhythmen und Vertracktheiten, damit Rossen auch was zu tun hat. Ein paar böse Taktwechsel? Ein paar heftige Kontrabässe? Ein bisschen Puszta? Nix zu Romantisches jedenfalls bitte! es grüsst vereinsamt (mit Anne Frank im Schrank) krz

Banlaky an Tornquist 10.06.2008 23:13
...necken? meinst dus ernst? allein da ich seit 6 monaten den text täglich 5 stunden unter der nase habe, fallen mir natürlich die mikroskopischsten unebenheiten auf. es gibt sicherlich unbekümmertere komponisten, aber mir ist der text, jedes wort, jede wendung zu wichtig; es ist schliesslich nicht dein text und meine musik, sondern unsere oper. also in den paar nächsten wochen noch wirst du leider auch nicht verschont von solchen lästigen kleinigkeiten. aber jetzt mal vergiss es und überstehe anne frank - aber danach möcht ich wohl die vertraute haut und haar zurück!
sonst: habe alle staatsopernproben, aufführungen etc. hingeschmissen und bin zwecks instrumentation/1. akt in unserer dalmatischen einsiedelei : ab freitag bis 22. juni.
aber dann ebenfalls mit haut und haar, mstr kaos

Tornquist an Banlaky 12.06.08 08:28
Meister, wir arbeiten zusammen, aber das bedeutet auch, dass du mir vertraust. Ich schreibe den Text ja auch nicht im Vorbeigehen, sondern überlege mir alles genau: der Wert und Reiz eines Textes liegt oft nicht in seiner Logik, sondern in seiner Komplexität: erst wenn nicht jedes Wort der Schlusspointe dient, sondern auch ein wenig Überfluss in Farbe, Form und Charakter bietet, ist er letztlich ein Kunstwerk. Die Unebenheiten verhindern, dass es leeres glattes Nur-Libretto ist. Davon halte ich nämlich gar nichts.
Ganz abgesehen davon denke ich, dass auch nicht nur das, was im Text ausdrücklich erwähnt ist, auf der Bühne sichtbar sein darf: vieles bleibt zwischen den Zeilen. Zum Beispiel können der Held und Moritz eine stumme Begegnung haben, ebenso würde ich als Regisseur den Prinzen sicherlich Abschied von seiner Mutter nehmen lassen - wie es freundlichen Söhnen geziemt.
Ich hoffe zwar, die Staatsoper geht nicht unter, wenn du nicht mehr als Galeerensklave in ihrem tiefen Bauch paddelst! Aber wenn doch: ich nehme die Verantwortung auf mich!
....deine Librettistin, derzeit nebenberuflich Regisseurin, Requisiteurin, Schneiderfräulein und altes Mädchen für alles....

Tornquist an Banlaky 23.06.08 13:50
hier im folgenden Anhang hat die Meisterin des Kürzens ein Meisterwerk vollbracht.... notfalls ginge es auch noch KÜRZER: ICH BIN ZU ALLEM BEREIT! k(ü)rz

Banlaky an Tornquist 24.06.08 12:19
meisterin, perfekt! ich ziehe hiermit diesen kürzeren!!!
die endendendgültigste schlussfassung wäre also:...

Banlaky an Tornquist 26.06.2008 10:05
beste meisterin, oder auch: meist die besterin: Der nervtötenden Kleinigkleiten Teil
2667, Folge 2999948: ... Folge 2999949. in kürze...

Banlaky an Tornquist 27.06.08 12:16
super. der sinn des letzten satzes ist zwar noch wenig schleierhaft, so ist er aber ideal zu vertonen. werde ihn unbedingt ins liebesduett hineinarbeiten. sonst: aufmürbende klitzekleinigkeiten, kapitel 33385546: ...

Banlaky an Tornquist 04.07.08 15:13
Der Aufmürbenden Miniproblemchen Teil 3335557778,9997: ...

Tornquist an Banlaky 08.07.2008 17:10
Und jetzt KEINE Varianten mehr anbieten, ich habs schon satt.

Banlaky an Tornquist 08.07.08 17:32
moment mal! willst also wirklich wortwörtlich folgendes haben: „Es gibt kein Zurück. Sei still und weiter und weiter und so weiter. Sei still, sei still. Sei endlich still.“? bitte noch diese letzten 3 minuten mühe!!!!!!!!!!!!

Tornquist an Banlaky 08.07.08 17:40
Ich will das jetzt so wie obenstehend und bin zu keiner Diskussion mehr bereit. Du musst deiner Librettistin die Oberherrschaft über das Reich der Worte lassen, sonst wird sie deinen Noten Saures geben! Aus.

Banlaky an Tornquist 08.07.08 18:01
ich weiche der gewalt.
sanctus, amen, krzfix.

Banlaky an Tornquist 29.07.08 15:49
meisterlichste füchsin, fuchsende königin, herrscherin der unbestimmten und verwalterin der bestimmten artikel, erschöpfte mitschöpferin, dulderin und manchmal huldigerin so mancher schüchternen vorschläge: kurz, in nomine der Domina: es ist vollbracht.
den klav.ausz. 2 akt kriegen alle bis ende der nächsten woche, auch rossen seine partitur vom 1akt. ich selber ab übermorgen wieder leibhaft in wien, doch eher astral, da ich noch all die korrekturen, formatierungen etc. machen muss - mein stöhnen also hat noch kein ende, wollte ich aber dem von dir ein erlösendes ende setzen! ja, bin sonst wagner-geschunden und nudelsatt und eierspeisvoll.

Tornquist an Bruckmeier 16.09.08 08:49
lieber Stephan, bei deinem Szenario musste ich so laut lachen, dass Jury ganz besorgt herangestürmt kam! zB dass der Prinz am Schoss des Königs sitzt, ist genial! Dass du es politisch liest, ist genau, was ich gehofft habe.... mehr dazu heute abend...

Banlaky an Tornquist 30.09.08 18:46
meisterin: keine chance. heute haben die diese szene gemacht, sehr ausgearbeitet und schwungvoll inszeniert; jetzt wird stephan sicherlich nicht das ganze über den haufen werfen und neu anfangen und das ist verständlich; es ist einfach so: unser stück jetzt ist in den händen anderer. gewissermassen: es ist nicht unser stück mehr. lebt sein eigenes leben und wir sind ziemlich machtlos (denk nun mal an lila), es entwickelt sich, manchmal in ungute richtung, manchmal mit verlusten - ist aber erwachsen-werden unbedingt etwas positives, schönes? - und stephan, rossen, die sänger etc, sind auch nur handlangerer einer unbestimmbaren macht. (wie hat pasolini gesagt: wozu werke schaffen? ist es nicht schöner, sie nur zu erträumen?)
es ist alles ziemlich anders, als ich es mir in den letzten 8 monaten, in den einsamen regenwälder von guyana so erträumt, vorgestellt habe, aber zugegeben: viel lebendiger, kaotischer, verlustreicher, trauriger, komischer - berauschender irgendwie. wow. um nietzsche zu zitieren: warum bin ich so weise?

Tornquist an Banlaky 01.10.08 16:55
Ach, Meister, nun da das Kindlein geboren, kann man die Eltern entsorgen...das ist der Reiz an der Oper, dass sie immer grösser ist als man selbst. Aber vor allem: schöne Noten! Witz! Leidenschaft! Ironie! Komplizierte Rhythmen! (Hab mit Befriedigung belauscht, wie Nina und Alexander über dem 5/4-Schlussduett wie über einem Kreuzworträtsel gegrübelt haben) Ungarische Raffinesse statt österreichischer Seligkeit! Und Manila nicht vergessen... Prost, krz