Döring, Loma Dormeier, Walter Dorninger, Wolfgang Fadi Dorschel, Andreas Dreo, Anna Duit, Erke Dusl, Andrea Ebenbauer, Johannes Ebner, Hermann Edelmann, Nina Eder, Mario Claus Egg, Loys Eleta, Miki Elkin, Shauna Endelweber, Severin Erdem, Mirjam Ernstbrunner, Pia Eulenberger, Klaus Everhartz, Jury Everhartz, Yvonne Falkenstein, Gottfried Falkenstein, Johannes Falkner, Brigitta Fankhauser, Renate Fedotov, Alexej Feinig, Nikolaus Fejes, Agnes Felderer, Brigitte Fendel, Ulrike Fennes, Florian

Wolfgang Fadi Dorninger

Dorninger, Wolfgang Fadi

Soundkünstler.

Wolfgang Dorninger (* 1960 in Linz) ist Musiker, Musik-Produzent und Künstler. Er ist Komponist für Filmmusik, Theatermusik, Modern Dance und Sound-Installationen.

Dorninger ist als Musiker und Komponist für Wipeout, The Smiling Buddhas, Monochrome Bleu (inaktiv), Josef K. Noyce (inaktiv) und Aural Screenshots (inaktiv) sowie für eigene Produktionen tätig.

Dorninger leitet seit 1995 das Experimentalstudio Sonic Sound Environments. Seit 1983 veröffentlichte er mehr als 90 Tonträger inklusive Compilationsbeiträge. Von 1983-1992 betrieb Dorninger das Tapelabel Die Ind (cassette culture), von 1991-1993 das Singles (7 inch) Label 7inch12 (Musik aus Linz, Österreich), seit 1997 betreibt Dorninger Base Records.

Seit 1997 betreibt Wolfgang Dorninger die Internet-Plattform „Fadi's Real Audio Site“ (FRAS) mit dem Schwerpunkt elektronische Musik. Er ist Mitbegründer der online-Musikdatenbank SR-Archiv österreichischer Popularmusik. Das ist ein Archiv (im Museumsquartier Wien), eine Online-Datenbank und Musikdistributor österreichischer Musik mit Sammlungsschwerpunkt populärer Musik von 1945 bis heute. Mehr als 280.000 Datensätze sind mittlerweile online abrufbar, gut 10.000 Tonträger im Archiv einsehbar.

Dorninger kuratierte Kunst- und Musikprogramme für zahlreiche Veranstalter wie z. B. für Ars Electronica:
* SUB' TRONIC (1996 und 1997)
* Ridin' A Train (1996-2000)
* Body Builder (1997)
* Life Science (1999)
* Next Sex on Ice (2000)

1984 und 1987 trat Dorninger beim Ars Electronica Festival gemeinsam mit Monochrome Bleu auf, 1995 und 1996 mit Aural Screenshots und 1999 beim „Klangpark“ mit Michael Nyman.

Seit 1998 unterrichtet Dorninger an der Kunstuniversität Linz (Bereich: Audio). Er erstellt Sounddesign (akustische Präsentation) für Ausstellungen (z. B. Phonorama Zentrum für Kunst und Medientechnologie - ZKM). Er hat unzählige Radiprogramme für Radio FRO, Musikbox, FM4, Horizontal Radio (Ars Electronica) erstellt. Zur Zeit betreibt Dorninger die Radiosendung FADIMAT105 auf Radio FRO in Linz. Neben Beiträgen zu Film- und Videofestivals war er von 1990-1996 auch Redakteur beim Musik- und Kunstmagazin SKUG.

Studium an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien bei Peter Weibel - Visuelle Medienkommunikation von 1988-1995. Er hatte Tourneen und Ausstellungen in: USA, Litauen, Deutschland, den Niederlanden, Slowenien, Ungarn, Spanien, Frankreich, uvm.

Wolfgang Fadi Dorninger