11-gilga-friess03.jpg vorn_hinten29.5.2015.JPG 18-gilga-friess20.jpg 27-gilga-friess09.jpg 02-gilga-friess12.jpg gilga-heckmann2.JPG 26-gilga-liakakis09.jpg gilga-heckmann1.JPG 18-gilga-liakakis12.jpg 07-gilga-liakakis02.jpg 32-gilga-liakakis16.jpg 01-gilga-liakakis01.jpg 04-gilga-liakakis04.jpg 06-gilga-friess02.jpg 21-gilga-friess19.jpg 14-gilga-friess13.jpg 09-gilga-liakakis08.jpg 19-gilga-friess17.jpg 12-gilga-liakakis06.jpg 20-gilga-friess18.jpg 25-gilga-liakakis11.jpg 13-gilga-friess21.jpg 22-gilga-friess11.jpg 08-gilga-liakakis03.jpg 28-gilga-friess07.jpg 29-gilga-liakakis10.jpg 17-gilga-liakakis13.jpg 23-gilga-friess10.jpg 30-gilga-friess05.jpg 05-gilga-friess00.jpg 03-gilga-friess01.jpg 24-gilga-friess08.jpg 33-gilga-friess23.jpg 00-gilga-liakakis00.jpg 16-gilga-friess16b.jpg 15-gilga-friess14.jpg 31-gilga-friess04.jpg 21-gilga-liakakis17.jpg 10-gilga-friess22.jpg 33-gilga-liakakis15.jpg 13-gilga-liakakis07.jpg 12-gilga-liakakis05.jpg

Zeitschatten - Sieben Guckkisten

Das sirene Operntheater lädt sieben Künstlerinnen und Künstler ein, wahlweise Guckkisten oder Dioramen zu gestalten, die im Rahmen der Uraufführung des szenischen Oratoriums Gilgamesch in der Expedithalle der Brotfabrik Wien Mai 2015 gezeigt werden. Sieben Guckkisten ermöglichen eine Reise durch Zeit und Raum, vom dargestellten zum historischen Gilgamesch. Sie fokussieren das Wunder der Ferne auf den Moment des Schauens, wie ein Fernrohr Nähe schafft. Inhaltlich werden sich die Arbeiten mit den im Epos behandelten Begriffen Ferne und Vergangenheit, Erinnerung und Tod beschäftigen. Zeitschatten zeigt Hinsichten auf die Vergangenheit und Konstruktionen der Gegenwart.

Die Geschichte ist Gegenstand einer Konstruktion, deren Ort nicht die homogene leere Zeit sondern die von Jetztzeit erfüllte bildet. Walter Benjamin, Über den Begriff der Geschichte XIV


Ausstellende Künstler sind Barbara Graf. Markus Guschelbauer. Iris Kohlweiss. Leo Peschta. Lea Titz. Vesna Tusek. Natalia Weiss.
Die Ausstellung wird kuratiert von Isabelle Gustorff und Kristine Tornquist.
Guckkisten von Cornelius Burkert.

 

Positionen aktueller Kunst reflektieren die Präsenz des Vergangenen im Gegenwärtigen.
Außer der inhaltlichen Nähe zwischen der Guckkastenschau und der Oper Gilgamesch wird es auch eine zwingende formalästhetische Harmonie zwischen beiden Kunstprojekten geben: die Regisseurin Kristine Tornquist wird in ihrer Inszenierung mit Elementen des Schattentheaters arbeiten, welches seinerseits in die Familie der optischen Sensationen gehört.