Requiem
Mariahilfer Kirche Wien, Allerseelen, 23.11.2013, 19:00 Uhr. Piaristenchor der Pfarre Mariatreu: Uraufführung des Requiems von Christa Stracke, François-Pierre Descamps und Jury Everhartz. Sopran. Renate Stübner. Mezzo. Nina Maria Edelmann (ehem. Plangg). Oboe / Englischhorn. Maria Trenker. Klarinette / Bassklarinette. Thomas Schön. Trompete. Gottfried Gindlhumer. Harfe. Arcola E. Clark †. Violoncello. Liliyana Kehyova. Kontrabass. Maximilian Ölz. Schlagwerk. Peter Mate. Orgel. Martin Nowak. Leitung François-Pierre Descamps. | Ankündigung (pdf) | Wochenspiegel Piaristen
Auftragswerk des Piaristenchores Wien | Herzlichen Dank an Christine Obonya-Raunigg
François‑Pierre Descamps – französischer Dirigent und Komponist, seit 2000 künstlerischer Leiter des Piaristenchores.
Der Versuch, neue Klänge zu schaffen, um das Geheimnis des ewigen Lichtes und der Spiritualität des Menschen zu feiern.
Christa Stracke – österreichische Chansonsängerin, Künstlerin, Autorin und Komponistin.
Hab Dein Brot gegessen und auch Dein Salz, Deine Wasser getrunken und auch Deine Weine, Deinen Tod oft gesehn im Vorübergehn und Dein Leben gelebt als wär’s das meine.
Jury Everhartz –deutscher Dirigent und Komponist, künstlerischer Leiter des sirene Operntheaters.
Was dem Leben Sinn gibt, gibt ihn auch dem Tod. In der Toskana sagt man: Wer immer hofft, stirbt singend.
DER NEUE MERKER 12/2013/29 Rezension von Dr. Hans Peter Nowak (pdf)
23.11.2013, Erstaufführung: Ein Requiem von 3 Komponisten. Diese haben den Text in etwa 3 gleiche Teile geteilt. François-Pierre Descamps, der auch den Chor einstudierte und die Aufführung dirigiert hat, komponierte Introitus und Kyrie sowie den Schluss mit Agnus Dei, Libera und In Paradisum. Jury Everhartz, den wir auch vom sirene Operntheater her kennen, komponierte den größten Teil der Sequenz. Von Christa Stracke stammen Lacrimosa, Offertorium und Sanctus mit Benedictus. (...)
Ich hatte Gelegenheit, die Chorpartitur zu studieren. Bei Everhartz ist Doppelchor, Sopran und Mezzosopran als Soli vorgeschrieben, er nimmt ungewöhnliche Takteinteilungen (z.B. 11/4) vor, das hört sich alles aber sehr gut an. Christa Stracke schreibt (...) am wenigstens avantgardistisch. Trotzdem gibt es keine Bruchlinien. Neben den Solistinnen spielten 9 Instrumente und Martin Nowak auf der Orgel. Der Piaristenchor war gefordert und meisterte alle tonalen und taktlichen Schwierigkeiten. Die Aufführung geriet sehr schön und erhielt viel Beifall.
Zweite Aufführung 06.11.2015 Peterskirche Wien. Chor der Peterskirche. Sopran. Claudia Guarin. Mezzo Nina Maria Edelmann. Leitung Peter Peinstingl






