Falter 33/11 - Heinz Rögl, 17. August 2011

Es beginnt immer mit "Schicksal …“


… und zwar in der ehemaligen Ankerbrotfabrik. Das sirene Operntheater hat schon einmal (im Sommer 2009) einen respektablen Uraufführungsmarathon im Wochenabstand in die dortige Halle gestellt: Viele Komponisten der neun Opern nach Leo Perutz ("Nachts unter der der steinernen Brücke“ über Prag, Kaiser Rudolf, Rabbi Löw) haben auch diesmal neue Kurzopern geschrieben, die ab 25.8. in drei verschiedenen Programmen gezeigt werden. Es geht um die berühmten Erzählungen des arabischen Mittelalters aus 1001 Nacht, die durchaus Bezüge zum Heute aufweisen (Libretti: Kristin Tornquvist). Paul Koutnik macht diesmal den Anfang im "Alf laila wa laila - Schicksal“ -Schwerpunkt mit der Kammeroper "Träume“. "Hoffnung“ und "Glück“ folgen an den darauffolgenden Tagen.

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