Kleine Zeitung, 27. Juli 2017

Hemma, mit Spannung erwartet. Heute wird die neue Kirchenoper des Carinthischen Sommers in Ossiach uraufgeführt.


"Ich will die Menschen erwachen sehen aus der Dummheit, der Ablenkung, der Gier." Ein zeitloser Wunsch der Hemma von Gurk.


Um die Schutzpatronin Kärntens hat der österreichische Autor Franzobel ein Beziehungsgeflecht aus Liebe, Glauben, Aufopferung, Hochmut, Verrat und Eifersucht gewebt. Die Musik dazu schrieb der Kärntner Komponist Bruno Strobl, der für das Festival 2012 auch die Kirchenoper "Sara und ihre Männer" komponiert hat.  Die Titelrolle singt Juliette Mars, die zuletzt in „Hoffmanns Erzählungen“ an der Wiener Volksoper zu hören war. Graf Wilhelm von Friesach ist der Bass-Bariton Andreas Jankowitsch, der sowohl im Musiktheater als auch in der Sakralmusik zu Hause ist. Regie führt Kristine Tornquist. Am Pult des Kärntner Sinfonieorchesters steht Simeon Pironkoff, Gründer des Ensembles PHACE.
Vor den Aufführungen, jeweils ab 19 Uhr erzählt der Theologe und Psychotherapeut Arnold Mettnitzer aus dem Leben Hemmas
Am 2. und 3. August ziehen Ensemble und Orchester der Hemma-Produktion (eine Koproduktion mit dem Stadttheater Klagenfurt) ins Lavanttal. Der Schauplatz der nächsten beiden Aufführungen wird die Basilika Maria Loreto in St. Andrä sein.

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